Eilmeldung: TÜİK hat die ersten Inflationsdaten des Jahres bekannt gegeben! Hier sind die Zahlen für Januar...

Das türkische Statistikamt TÜİK hat die Inflation für Januar mit 4,84 Prozent berechnet. Auf Jahresbasis stieg die Inflation um 30,65 Prozent.

12punto

Das Türkische Statistikamt (TÜİK) hat die ersten Inflationszahlen des Jahres bekannt gegeben.

Den von der TÜİK berechneten Daten zufolge stieg die Inflation im Januar um 4,84 Prozent. Auf Jahresbasis wurde sie mit 30,65 Prozent berechnet.

VPI BEI NAHRUNGSMITTELN UND ALKOHOLFREIEN GETRÄNKEN JÄHRLICH UM 31,69 PROZENT GESTIEGEN

Die jährlichen Veränderungen der drei Hauptausgabengruppen mit dem höchsten Gewicht beliefen sich auf einen Anstieg von 31,69 Prozent bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken, 29,39 Prozent im Verkehrswesen sowie 45,36 Prozent bei Wohnen, Wasser, Strom, Gas und anderen Brennstoffen. Die Beiträge dieser Hauptausgabengruppen zur jährlichen Veränderung betrugen 7,82 Prozentpunkte bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken, 4,64 Prozentpunkte im Verkehrswesen und 6,74 Prozentpunkte bei Wohnen, Wasser, Strom, Gas und anderen Brennstoffen.

VPI BEI NAHRUNGSMITTELN UND ALKOHOLFREIEN GETRÄNKEN MONATLICH UM 6,59 PROZENT GESTIEGEN

Die monatlichen Veränderungen der drei Hauptausgabengruppen mit dem höchsten Gewicht beliefen sich auf einen Anstieg von 6,59 Prozent bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken, 5,29 Prozent im Verkehrswesen sowie 4,43 Prozent bei Wohnen, Wasser, Strom, Gas und anderen Brennstoffen. Die Beiträge der entsprechenden Hauptgruppen zur monatlichen Veränderung betrugen 1,61 Prozentpunkte bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken, 0,88 Prozentpunkte im Verkehrswesen und 0,51 Prozentpunkte beim Wohnen.

Von den 174 im Index erfassten Unterklassen (Klassifikation des Individualverbrauchs nach Verwendungszweck - COICOP 2018 5-stellig) verzeichneten im Januar 2026 14 Unterklassen einen Rückgang im Index, während bei 3 Unterklassen keine Veränderung eintrat. In 157 Unterklassen kam es zu einem Anstieg.

SPEZIFISCHER VPI-INDIKATOR JÄHRLICH UM 30,11 PROZENT UND MONATLICH UM 4,22 PROZENT GESTIEGEN

Die Veränderung des VPI ohne unverarbeitete Nahrungsmittel, Energie, alkoholische Getränke, Tabak und Gold belief sich im Januar 2026 auf einen Anstieg von 4,22 Prozent gegenüber dem Vormonat, 4,22 Prozent gegenüber Dezember des Vorjahres, 30,11 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres und 33,82 Prozent im Vergleich zu den Zwölfmonatsdurchschnitten.

ERZEUGERPREISINDEX (INLAND) JÄHRLICH UM 27,17 PROZENT UND MONATLICH UM 2,67 PROZENT GESTIEGEN

Der Yİ-ÜFE (2003=100) verzeichnete im Januar 2026 einen Anstieg von 2,67 Prozent gegenüber dem Vormonat, 2,67 Prozent gegenüber Dezember des Vorjahres, 27,17 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres und 25,39 Prozent im Vergleich zu den Zwölfmonatsdurchschnitten.

Yİ-ÜFE BEI VERARBEITETEN PRODUKTEN JÄHRLICH UM 27,10 PROZENT GESTIEGEN

Die jährlichen Veränderungen der vier Industriesektoren beliefen sich auf einen Anstieg von 32,97 Prozent im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden, 27,10 Prozent im verarbeitenden Gewerbe, 25,94 Prozent bei der Strom- und Gasversorgung sowie 37,21 Prozent bei der Wasserversorgung.

Die jährlichen Veränderungen der industriellen Hauptgruppen beliefen sich auf einen Anstieg von 25,69 Prozent bei Vorleistungsgütern, 30,07 Prozent bei langlebigen Konsumgütern, 30,44 Prozent bei kurzlebigen Konsumgütern, 22,14 Prozent bei Energie und 29,24 Prozent bei Investitionsgütern.

Yİ-ÜFE BEI VERARBEITETEN PRODUKTEN MONATLICH UM 3,24 PROZENT GESTIEGEN

Die monatlichen Veränderungen der vier Industriesektoren beliefen sich auf einen Anstieg von 2,84 Prozent im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden, 3,24 Prozent im verarbeitenden Gewerbe, einen Rückgang von 2,57 Prozent bei der Strom- und Gasversorgung sowie einen Anstieg von 2,02 Prozent bei der Wasserversorgung.

Die monatlichen Veränderungen der industriellen Hauptgruppen beliefen sich auf einen Anstieg von 2,96 Prozent bei Vorleistungsgütern, 4,02 Prozent bei langlebigen Konsumgütern, 4,16 Prozent bei kurzlebigen Konsumgütern, einen Rückgang von 1,69 Prozent bei Energie und einen Anstieg von 2,82 Prozent bei Investitionsgütern.

ENAG-DATEN

Die Inflationsforschungsgruppe (ENAG) hat ihre E-VPI-Daten für Januar 2026 bekannt gegeben. Demnach stieg der ENAGrup-Verbraucherpreisindex (E-VPI) im Januar gegenüber dem Vormonat um 6,32 Prozent. Die jährliche Inflationsrate wurde mit 53,42 Prozent berechnet.