Ein Novum in der Geschichte! Arbeitslosenquote im Euroraum bekannt gegeben

Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im April auf 6,4 Prozent gesunken und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Einführung der Gemeinschaftswährung.

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Das Europäische Statistische Amt hat die Arbeitsmarktdaten für die Europäische Union (EU) und den Euroraum für den Monat April veröffentlicht.

Demnach sank die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Euroraum von 6,5 Prozent im März auf 6,4 Prozent im April und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Einführung der Gemeinschaftswährung.

In der EU blieb die Arbeitslosenquote, die im März auf 6 Prozent berechnet wurde, im April unverändert.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag die Arbeitslosenquote im Euroraum bei 6,5 Prozent und in der EU bei 6 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen in der EU belief sich im April auf 13 Millionen 149 Tausend. Davon entfielen 10 Millionen 998 Tausend auf den Euroraum.

Unterdessen erreichte die Arbeitslosigkeit in der Region während der Euro-Krise 2013 ihren Höhepunkt mit Werten von über 12 Prozent, war jedoch danach stetig zurückgegangen, bevor sie während der COVID-19-Pandemie einen kurzzeitigen Anstieg verzeichnete.

ARBEITSLOSENZAHLEN

Während die Arbeitslosigkeit in Spanien und Griechenland weiterhin hoch bleibt, sticht Deutschland als das Land mit der niedrigsten Arbeitslosenquote sowohl in der EU als auch im Euroraum hervor.

Die niedrigste Arbeitslosenquote in der EU wurde im März mit 2,7 Prozent in Tschechien verzeichnet. Das Land mit der höchsten Arbeitslosenquote war Spanien mit 11,7 Prozent. Auf Spanien folgte Griechenland mit 10,8 Prozent.

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren wurde für April in der EU auf 2 Millionen 830 Tausend und im Euroraum auf 2 Millionen 272 Tausend berechnet.

Damit sank die Jugendarbeitslosenquote im April in der EU von 14,7 Prozent auf 14,4 Prozent und im Euroraum von 14,3 Prozent auf 14,1 Prozent.

Das Land mit der höchsten Jugendarbeitslosenquote war Spanien mit 26,5 Prozent. Es folgten Griechenland mit 22,6 Prozent und die Slowakei mit 20,8 Prozent.

Die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit wurde mit 5,8 Prozent in Deutschland registriert.