Ein weiteres Unternehmen in der Türkei ist insolvent
Yediyol Holding, das seit 1998 im Energie- und Agrarsektor tätig ist, hat nach finanziellen Schwierigkeiten Insolvenz angemeldet.
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Infolge der in den letzten Jahren in der Türkei verfolgten Wirtschaftspolitik haben viele große Unternehmen entweder Insolvenz angemeldet oder ein Konkordatsverfahren eingeleitet. Unternehmen im Energiesektor, einem der am stärksten betroffenen Bereiche, befinden sich aufgrund steigender Kosten, Schwierigkeiten beim Zugang zu Finanzmitteln und Marktunsicherheiten in einer tiefen Krise.
Zuletzt ist Yediyol Holding, bekannt für Investitionen in erneuerbare Energien und Landwirtschaft, zu dieser Liste hinzugefügt worden. Das 1998 gegründete Unternehmen hatte über viele Jahre hinweg bedeutende Projekte im Energiesektor realisiert und war auch durch seine Investitionen in der Landwirtschaft aufgefallen. Da das Unternehmen jedoch den wirtschaftlichen Engpass nicht überwinden konnte, ist es nun insolvent.
KONKORDATSVERFAHREN BEENDET, INSOLVENZBESCHLUSS GEFASST
Yediyol Holding hatte vor einiger Zeit einen Konkordatsantrag gestellt, um die Finanzkrise zu bewältigen. Das 1. Handelsgericht erster Instanz in Istanbul beendete jedoch das laufende Verfahren und ordnete die Insolvenz an.
Das Gericht fällte das Insolvenzurteil nicht nur für die Holding, sondern auch für sechs Tochtergesellschaften des Unternehmens. Gemäß der Entscheidung wurde die vorläufige Frist aufgehoben und mitgeteilt, dass die Liquidation der Unternehmen im Rahmen eines "vereinfachten Liquidationsverfahrens" durchgeführt wird.