Einfluss wachsender geopolitischer Risiken auf die globalen Märkte

Während der unsichere Ausblick von Meta für eine pessimistische Stimmung in der Unternehmensbilanzsaison sorgt, dämpfen zunehmende geopolitische Risiken die Risikobereitschaft.

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Die US-Indizes beendeten den Mittwoch mit herben Verlusten, wobei der Nasdaq 100-Index um 2,4 Prozent nachgab. Die Futures deuten darauf hin, dass sich die Verluste fortsetzen könnten. Die Nasdaq 100-Futures liegen 1,1 Prozent im Minus, die S&P 500-Futures 0,7 Prozent.

Auch die asiatisch-pazifischen Indizes sind von der geringen Risikobereitschaft betroffen. Bei den japanischen Indizes sind Verluste von über 1 Prozent zu beobachten. Beim südkoreanischen Kospi übersteigen die Verluste bereits die 2-Prozent-Marke. Der MSCI Asia Pacific-Index steuert auf den stärksten Rückgang der letzten Woche zu.

Nach dem Anstieg geopolitischer Risiken und der Rückkehr der Ölpreise in einen Aufwärtstrend nähert sich die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen erneut der 5-Prozent-Marke und notiert am Morgen bei 4,96 Prozent.

Der Bloomberg Dollar Index steigt um 0,2 Prozent auf 1.279 Punkte. Der Dollar/TL-Kurs notierte am Morgen bei 28,1457. Die geringe Risikobereitschaft treibt auch die Goldpreise nach oben. Der Goldpreis pro Unze legte am Spotmarkt um 0,5 Prozent zu und fand Käufer bei 1.988 Dollar.