Einstiger türkischer Papierriese meldet Konkordat an: Jährliche Produktion von 30.000 Tonnen

Der in Gaziantep ansässige Papierhersteller Konil Kağıt hat aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten ein Konkordatsverfahren eingeleitet.

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Die 2013 gegründete und in der organisierten Industriezone Adana Hacı Sabancı tätige Konil Kağıt ve Ticaret Limited Şirketi konnte ihren finanziellen Engpass nicht überwinden und wandte sich an das 1. Handelsgericht erster Instanz in Gaziantep.

Das Gericht erließ für das Unternehmen eine vorläufige Frist von drei Monaten und bestellte drei Konkordatsverwalter.

Während das Recyclingunternehmen, das über eine jährliche Produktionskapazität von 30.000 Tonnen verfügt, nach einem Ausweg aus der Finanzkrise sucht, wurde entschieden, dass seine Zahlungen der Genehmigung durch die vorläufigen Verwalter unterliegen.

Die nächste Anhörung des Unternehmens findet am 23. Oktober statt.

Nach Informationen von telgraf.net wurde die Entscheidung wie folgt präzisiert: „Für die klagende Konil Kağıt Sanayi Ve Ticaret Limited Şirketi, registriert unter der Registernummer 41 beim Handelsregisteramt Gaziantep, sowie für Ali KONUKOĞLU mit der T.C.-Identitätsnummer 28***, wurde ab dem 07.08.2025 um 11:21 Uhr eine vorläufige Frist von 3 Monaten gewährt...“

Darüber hinaus wurde den Gläubigern eine Frist von 7 Tagen für Einwände eingeräumt. Zur Prüfung der Erfolgsaussichten des Konkordats wurden der juristische Sachverständige Dr. Dozent Abdullah Erdoğan, der Finanzberater Sedat Kılınç sowie der vereidigte Wirtschaftsprüfer und unabhängige Rechnungsprüfer Fevzi Elmas als vorläufige Konkordatsverwalter bestellt.