Erwartung für jährlichen Erzeugerpreisindex um 2,4 Punkte gegenüber dem Vormonat gesunken
Der Konfidenzindex des verarbeitenden Gewerbes ist im Dezember gegenüber dem Vormonat um 1,1 Punkte auf 99,1 gesunken.
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Die Zentralbank der Republik Türkei hat die Konjunkturumfrage und den Konfidenzindex des verarbeitenden Gewerbes für den Monat Dezember veröffentlicht.
Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage wurden durch die Gewichtung und Aggregation der Antworten von 1735 im verarbeitenden Gewerbe tätigen Unternehmen ermittelt und bewertet.
Demnach fiel der Konfidenzindex des verarbeitenden Gewerbes im Dezember gegenüber dem Vormonat um 1,1 Punkte auf 99,1. Im gleichen Zeitraum sank der saisonbereinigte Konfidenzindex des verarbeitenden Gewerbes um 0,5 Punkte auf 103,4.
Bei der Untersuchung der Diffusionsindizes zu den Umfragefragen, die den Index bilden, wirkten sich die Einschätzungen zur allgemeinen Geschäftslage, zu Investitionsausgaben für Anlagevermögen, zum aktuellen Gesamtauftragsbestand, zum aktuellen Lagerbestand an Fertigwaren sowie zu den Exportaufträgen für die kommenden drei Monate positiv auf den Index aus. Die Einschätzungen zum Gesamtauftragsbestand der letzten drei Monate sowie zur Gesamtbeschäftigung und zum Produktionsvolumen für die kommenden drei Monate wirkten sich hingegen negativ auf den Index aus.
In den Bewertungen für die letzten drei Monate verstärkte sich der Trend zugunsten derjenigen, die einen Rückgang bei den Inlandsaufträgen meldeten. Der Trend zugunsten derjenigen, die einen Anstieg bei Produktionsvolumen und Exportaufträgen meldeten, kehrte sich hingegen zugunsten derjenigen um, die einen Rückgang meldeten.
Die Einschätzungen, dass der aktuelle Gesamtauftragsbestand unter dem saisonalen Normalwert liegt, sowie die Einschätzungen, dass der aktuelle Lagerbestand an Fertigwaren über dem saisonalen Normalwert liegt, schwächten sich gegenüber dem Vormonat ab.
In den Bewertungen für die kommenden drei Monate schwächte sich der Trend zugunsten derjenigen ab, die einen Anstieg bei Produktionsvolumen und Inlandsaufträgen erwarten, während sich der Trend zugunsten derjenigen, die einen Anstieg bei den Exportaufträgen erwarten, verstärkte.
Während sich die Erwartungen hinsichtlich eines Anstiegs der Investitionsausgaben für Anlagevermögen in den kommenden 12 Monaten gegenüber dem Vormonat verstärkten, schwächten sich die Erwartungen hinsichtlich eines Anstiegs der Beschäftigung in den kommenden drei Monaten ab.
ERZEUGERPREISINDEX-ERWARTUNG AUF 58,8 PROZENT GESUNKEN
Der Trend zugunsten derjenigen, die in den kommenden drei Monaten einen Anstieg der durchschnittlichen Stückkosten erwarten und die einen Anstieg in den letzten drei Monaten gemeldet haben, schwächte sich ab. Die Erwartungen hinsichtlich eines Anstiegs der Verkaufspreise in den kommenden drei Monaten verstärkten sich hingegen.
Die Erwartung für den jährlichen Erzeugerpreisindex zum Ende des kommenden 12-Monats-Zeitraums sank gegenüber dem Vormonat um 2,4 Punkte auf 58,8 Prozent.
Während der Anteil derjenigen, die sich hinsichtlich der allgemeinen Geschäftslage in ihrem Industriezweig optimistischer äußerten als im Vormonat, auf 8,9 Prozent stieg und der Anteil derjenigen, die sich pessimistischer äußerten, auf 15,4 Prozent zunahm, sank der Anteil derjenigen, die angaben, dass sie unverändert geblieben sei, auf 75,7 Prozent.