Ethereums Wertverlust gegenüber Bitcoin nimmt zu

Obwohl es nach den ETF-Zulassungen in den letzten Tagen zu einer gewissen Dynamik kam, enttäuschte die schwache Nachfrage nach Ethereum-Futures-ETFs die Erwartungen.

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Neben den negativen Einflüssen auf den Gesamtmarkt setzte sich der Abwärtstrend des ETH/BTC-Paares nach der Einführung von Futures-ETFs (börsengehandelte Fonds), die für den Ethereum-Markt als Misserfolg gewertet werden, fort. Das Paar fiel auf den niedrigsten Stand der letzten 15 Monate.

Das ETH/BTC-Paar, das sich in einem allgemeinen Abwärtstrend befindet, hat diesen Trend insbesondere mit Beginn des Oktobers verstärkt.

Das Paar, das zu Monatsbeginn noch bei 0,061 notierte, fiel innerhalb von 10 Tagen um weitere 7 % und erreichte in dieser Woche 0,056 – ein Niveau, das zuletzt im Juli 2022 verzeichnet wurde.

Letzte Woche wurden auf dem US-Markt 6 Ethereum-Futures-ETFs zugelassen.

Dies wurde als eine Entwicklung gefeiert, die die Möglichkeiten für institutionelle Investoren erweitert, indirekt in Ethereum zu investieren. Dass die Nachfrage jedoch bei durchschnittlich 10 Millionen Dollar blieb, führte zu Enttäuschung.

Auf der anderen Seite hatten die Bitcoin-Futures-ETFs, die während der Bullenmarktphase des Kryptomarktes eingeführt wurden, am ersten Tag mit einem Handelsvolumen von 1 Milliarde Dollar einen Rekord aufgestellt. In der aktuellen Phase, in der die Bedingungen des Bärenmarktes anhalten, erwies sich die extrem geringe Risikobereitschaft als der Hauptfaktor für das mangelnde Interesse an ETH-ETFs.

INTERESSE AN ETHEREUM SCHWINDET

In Verbindung mit anderen Forschungsergebnissen deutet diese Entwicklung darauf hin, dass das Interesse am Ethereum-Markt in letzter Zeit weiter abgenommen hat. Das Blockchain-Forschungsunternehmen Kaiko berichtete Anfang der Woche, dass auch die ETH-Spot-Handelsvolumina in den letzten 2 Monaten stagnierten und nur an wenigen Tagen die Marke von 2 Milliarden Dollar überschritten.

Die beiden Kryptowährungen, die den Markt dominieren, werden in dieser Zeit je nach Perspektive der Investoren unterschiedlich wahrgenommen. Während Bitcoin, insbesondere für langfristige Anleger, als digitales Gold gilt, kann er seine Nachfrage selbst in Stagnationsphasen steigern.

Dass die größte Kryptowährung ihre Dominanz von der 40-Prozent-Marke auf ein Niveau nahe 50 % ausbauen konnte, ist hierfür das deutlichste Beispiel. Ethereum hingegen wird aufgrund seines Funktionsprinzips eher als Technologieprodukt wahrgenommen. Dies gilt als der Hauptgrund dafür, dass Ethereum im aktuellen Umfeld als riskanterer Vermögenswert weniger nachgefragt wird.