EU-Staaten unterstützen Georgieva als IWF-Chefin

Der belgische Finanzminister Vincent Van Peteghem äußerte sich zu den Themen, die bei einem Treffen der Finanzminister der Europäischen Union (EU) in Brüssel erörtert wurden. Peteghem erklärte, dass man eine weitere Amtszeit von Kristalina Georgieva als Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) unterstütze.

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Der belgische Finanzminister Vincent Van Peteghem äußerte sich zu den Themen, die bei einem Treffen der Finanzminister der Europäischen Union (EU) in Brüssel erörtert wurden.

Peteghem erinnerte daran, dass Georgieva letzte Woche bekannt gegeben hatte, eine zweite Amtszeit an der Spitze des IWF anstreben zu wollen, und erklärte, dass heute alle EU-Staaten ihre Unterstützung für Georgieva zugesichert hätten. Peteghem betonte, dass Georgieva in den vergangenen Jahren während aller Krisen eine starke Führung bewiesen habe und man ihr vertraue.

Er erläuterte, dass der Prozess nun im Exekutivrat des IWF fortgesetzt werde, und drückte seine Zufriedenheit darüber aus, Georgieva für eine zweite Amtszeit zu unterstützen. Die fünfjährige Amtszeit von Georgieva wäre in diesem Jahr im September ausgelaufen.

Traditionell wird der IWF-Chef von den Europäern bestimmt.

Die 1953 in Bulgarien geborene Georgieva war zuvor Mitglied der EU-Kommission und in leitender Funktion bei der Weltbank tätig.