Euro erreicht höchsten Stand seit 7 Tagen
Die in den USA veröffentlichten Inflationsdaten, die unter den Erwartungen blieben, stärkten den Euro gegenüber dem Dollar.
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Im Mai lag die jährliche Kerninflation in den USA bei 2,8 Prozent und blieb damit unter der Prognose der Analysten von 2,9 Prozent. Die jährliche Gesamtinflation stieg wie erwartet auf 2,4 Prozent, während die monatliche Inflationsrate mit 0,1 Prozent hinter den Prognosen zurückblieb.
Nach diesen Entwicklungen legte der Euro gegenüber dem Dollar um 0,4 Prozent zu und erreichte 1,1489 Dollar, womit er sich dem Sechs-Wochen-Hoch von 1,1494 Dollar näherte. Der Dollar-Index, der vor der Veröffentlichung der Daten bei 99,030 lag, fiel um 0,4 Prozent auf 98,737.
Dass die Inflationsdaten die Sorgen über die Auswirkungen von Zöllen auf die Preise mildern, könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die US-Notenbank die Zinssätze senkt. Dies hat das Potenzial, die Zinsdifferenz zwischen den USA und der Eurozone zu verringern.