Europäische Börsen mit Aufwärtstrend eröffnet
Die europäischen Börsen sind mit Ausnahme von Deutschland mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. In Deutschland notiert der DAX 40 mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 16.868 Punkten.
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Die europäischen Börsen sind mit Ausnahme von Deutschland mit einem Aufwärtstrend in den Tag gestartet. Nach Handelsbeginn notiert der Leitindex Stoxx Europe 600 mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 481 Punkten, während der deutsche DAX 40 mit einem Verlust von 0,2 Prozent bei 16.868 Punkten gehandelt wird.
Der britische FTSE 100-Index verzeichnet einen Wertzuwachs von 0,7 Prozent auf 7.585 Punkte, der italienische MIB 30-Index steigt um 0,1 Prozent auf 30.172 Punkte, der spanische IBEX 35-Index legt um 0,1 Prozent auf 9.924 Punkte zu und der französische CAC 40-Index notiert mit einem Gewinn von 1,4 Prozent bei 7.568 Punkten.
Das Euro/Dollar-Paar bewegt sich derzeit bei 1,0830, was 0,1 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages liegt.
Gestern hatte die Europäische Zentralbank (EZB) ihre drei Leitzinsen unverändert gelassen.
"ES IST ZU FRÜH, ÜBER ZINSSENKUNGEN ZU SPRECHEN"
EZB-Präsidentin Christine Lagarde erklärte nach der Sitzung, dass im EZB-Rat Konsens darüber herrsche, dass es "zu früh" sei, um über Zinssenkungen zu sprechen.
Lagarde wies darauf hin, dass die kurzfristigen Wirtschaftsindikatoren schwach blieben, betonte jedoch, dass mittelfristig eine Erholung der Wirtschaft zu erwarten sei und der Arbeitsmarkt, als wichtigster Spiegel der Wirtschaft, weiterhin sehr robust bleibe.
Lagarde merkte an, dass der allgemeine Abwärtstrend der Inflationsraten im Euroraum anhalte und die restriktive Geldpolitik weiterhin umfassende Auswirkungen auf die Realwirtschaft habe.
Analysten erklärten, dass an den globalen Aktienmärkten nach den veröffentlichten makroökonomischen Daten und den Signalen aus den Finanzergebnissen der Unternehmen ein gemischter Kurs zu beobachten sei.
Analysten, die darauf hinwiesen, dass trotz der nachlassenden Inflation in den USA die positiven Signale aus der wirtschaftlichen Aktivität die Wahrscheinlichkeit einer "sanften Landung" der Wirtschaft erhöhten, äußerten, dass die Prognosen an den Geldmärkten, wonach die US-Notenbank (Fed) im März mit Zinssenkungen beginnen könnte, wieder an Stärke gewonnen hätten.
Den heute veröffentlichten Daten zufolge lag der GfK-Konsumklimaindex für Deutschland im Februar bei -29,7 Punkten.
Analysten wiesen darauf hin, dass heute die Daten zu den persönlichen Einkommen und Ausgaben in den USA im Fokus stehen werden.