Europäische Börsen mit gemischtem Auftakt
Die europäischen Börsen sind mit einem gemischten Kursverlauf in den Tag gestartet.
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Europäische Börsen sind mit einem gemischten Kursverlauf in den Tag gestartet. Nach Handelsbeginn notiert der Leitindex Stoxx Europe 600 mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 485 Punkten, während der deutsche DAX 40 um 0,4 Prozent auf 16.833 Punkte nachgibt.
Der britische FTSE 100-Index legt um 0,1 Prozent auf 7.637 Punkte zu, der italienische MIB 30-Index steigt um 0,1 Prozent auf 30.660 Punkte, der spanische IBEX 35-Index verliert 0,1 Prozent auf 10.068 Punkte und der französische CAC 40-Index notiert mit einem Abschlag von 0,3 Prozent bei 7.657 Punkten.
Das Euro/Dollar-Paar bewegt sich derzeit 0,1 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages bei 1,0780.
Analysten erklären, dass die Risikobereitschaft an den globalen Aktienmärkten nachgelassen habe, nachdem der Vorsitzende der US-Notenbank (Fed), Jerome Powell, nach der Entscheidung, den Leitzins unverändert zu lassen, signalisiert hatte, dass eine Zinssenkung im März verfrüht sei. Der Fokus richte sich heute auf die Zinsentscheidung der Bank of England (BoE) sowie auf die Äußerungen von BoE-Gouverneur Andrew Bailey.
Gestern hatte die Fed den Leitzins wie erwartet unverändert in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent belassen, dem höchsten Stand seit 23 Jahren. Powell äußerte in der Pressekonferenz nach der Bekanntgabe der geldpolitischen Entscheidungen, dass es unwahrscheinlich sei, bis März das für eine Zinssenkung erforderliche Vertrauensniveau zu erreichen.
Analysten wiesen darauf hin, dass die Märkte fest mit einer Zinsentscheidung der BoE zur Beibehaltung des aktuellen Niveaus rechnen, wobei die Wahrscheinlichkeit für den Beginn von Zinssenkungen im Mai auf 71 Prozent taxiert werde.
Neben der BoE-Zinsentscheidung stünden heute der Verbraucherpreisindex (VPI) und die Arbeitslosenquote in der Eurozone sowie die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in Europa und den USA im Fokus. Analysten erinnerten daran, dass für den Verbraucherpreisindex (VPI) in der Eurozone für Januar ein Anstieg von 2,7 Prozent im Jahresvergleich erwartet werde, nachdem die jährliche Inflation im Dezember bei 2,9 Prozent gelegen hatte.