Europäische Börsen starten gemischt in den Tag

Die europäischen Börsen sind mit einer gemischten Tendenz in den Handel gestartet.

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Die europäischen Börsen sind gemischt in den Tag gestartet. Nach Handelseröffnung notiert der Leitindex Stoxx Europe 600 mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 484 Punkten, während der deutsche DAX 40-Index um 0,1 Prozent auf 16.924 Punkte zulegt.

Der britische FTSE 100-Index gewinnt 0,2 Prozent auf 7.633 Punkte, der italienische MIB 30-Index steigt um 0,3 Prozent auf 30.800 Punkte, der spanische IBEX 35-Index verliert 0,2 Prozent auf 10.038 Punkte und der französische CAC 40-Index notiert mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 7.586 Punkten.

Das Euro/Dollar-Paar bewegt sich derzeit bei 1,0780 und liegt damit 0,1 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages.

Analysten erklärten, dass an den globalen Aktienmärkten ein gemischter Kurs zu beobachten sei, da die Sorgen vor einer Rezession in der US-Wirtschaft zwar deutlich abgenommen hätten, die Prognosen für den Zeitpunkt der ersten Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) jedoch nach hinten verschoben würden.

Auch in Europa halten die Unsicherheiten darüber an, wann die geldpolitische Lockerung beginnen wird.

Obwohl die Marktpreise eine Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent für den Beginn der Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) im April einpreisen, wiesen Analysten darauf hin, dass die Äußerungen der EZB-Mitglieder weiterhin einen "falkenhaften" Ton beibehielten und ein erster Zinsschritt im Juni wahrscheinlicher sei.

Analysten merkten an, dass die Prognosen für insgesamt 5 Zinssenkungen der EZB bis Jahresende weiterhin Bestand hätten und für die Bank of England (BoE) bis Jahresende 4 Zinssenkungen erwartet würden.

Die Analysten stellten fest, dass die in der gesamten Region veröffentlichten Daten weiterhin gemischte Signale lieferten, und äußerten, dass das Dilemma zwischen Inflation und Rezession die Investitionsentscheidungen zumindest begrenzt beeinflusse.

Analysten teilten mit, dass heute der Erzeugerpreisindex (PPI) für die Eurozone sowie die Daten zum Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Dienstleistungssektor und den Gesamtindex in den USA, der Eurozone, Deutschland und Großbritannien im Fokus stünden.