Europäische Börsen starten mit Gewinnen

Die europäischen Börsen sind am Freitag trotz hoher Inflationsdaten, die Zinssenkungen in den USA und der EU verzögern könnten, mit Kursgewinnen in den Handel gestartet.

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Die europäischen Börsen sind mit einem Plus in den Tag gestartet.

Nach Handelsbeginn notiert der Leitindex Stoxx Europe 600 mit einem Anstieg von 0,6 Prozent bei 475 Punkten, während der deutsche DAX 40 um 0,6 Prozent auf 16.650 Punkte zulegt.

Der britische FTSE 100 gewinnt 0,6 Prozent auf 7.624 Punkte, der italienische MIB 30 steigt um 0,7 Prozent auf 30.456 Punkte, der spanische IBEX 35 legt um 0,8 Prozent auf 10.081 Punkte zu und der französische CAC 40 notiert mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 7.413 Punkten.

Das Euro/Dollar-Paar bewegt sich derzeit bei 1,0980, knapp über dem Schlusskurs des Vortages.

Analysten wiesen darauf hin, dass die globalen Aktienmärkte aufgrund der gestern in den USA veröffentlichten Inflationsdaten, die über den Erwartungen lagen, sowie der zunehmenden geopolitischen Risiken im Nahen Osten eine gemischte Entwicklung zeigen. Heute werde der Fokus auf dem US-Erzeugerpreisindex (PPI) liegen.

Dass die US-Inflation nach den jüngsten vorläufigen Inflationsdaten aus Europa ebenfalls starke Signale lieferte, hatte die Risikobereitschaft gestern nicht gedämpft.

Gestern erklärte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, dass die EZB erst dann mit Zinssenkungen beginnen könne, wenn sie sicher sei, dass sich die Inflation dem Zielwert von 2 Prozent annähere.

Heute starteten die europäischen Börsen nach der Veröffentlichung der britischen Wachstumsdaten, die über den Erwartungen lagen, mit Gewinnen in den Handel.

Die britische Wirtschaft wuchs im November mit 0,3 Prozent stärker als erwartet, während sie im Zeitraum September bis November 2023 im Vergleich zum vorangegangenen Dreimonatszeitraum um 0,2 Prozent schrumpfte. Die Industrieproduktion im Land stieg im November um 0,3 Prozent.