Exorbitante Preiserhöhungen bei Autobahn- und Brückengebühren belasten Bürger: Insgesamt 885 Millionen TL

Zwei Preiserhöhungen bei Brücken- und Autobahngebühren im Jahr 2024 haben die Transportkosten für die Bürger erheblich gesteigert. Mit den Anpassungen im Januar und August stiegen die Gebühren an einigen Brücken um bis zu 75 Prozent. Dieser Anstieg, der insgesamt 885 Millionen TL übersteigt, stellt eine ernsthafte Belastung für das Budget der Bürger dar.

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In der Türkei haben Bürger aufgrund der hohen Preiserhöhungen bei Autobahn- und Brückengebühren Schwierigkeiten, ihr Recht auf Mobilität wahrzunehmen. Die im Jahr 2024 zweimal angehobenen Gebühren haben den Betrag, den die Bürger insbesondere zwischen Januar und August aus eigener Tasche zahlen mussten, erheblich erhöht.

Die am 1. Januar und 15. August umgesetzten Preiserhöhungen galten für viele Brücken und Autobahnen, einschließlich der Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke (FSM) und der Çanakkale-Brücke. Mit diesen Erhöhungen erreichte der Anstieg der Durchfahrtsgebühren stellenweise 75 Prozent. Die Gesamtsumme, die die Bürger in den ersten acht Monaten des Jahres 2024 zahlten, stieg im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 242,6 Prozent auf 885 Millionen 363 Tausend TL.

HÖCHSTE EINNAHMEN IM MAI

Wie Mustafa Bildircin von BirGün berichtet, zeigt die monatliche Einnahmenverteilung, dass die höchsten Einnahmen im Mai mit 160 Millionen 767 Tausend TL verzeichnet wurden, während die niedrigsten Einnahmen im März mit 37 Millionen 191 Tausend TL anfielen. Dieser Einnahmenanstieg spiegelte sich auch in den Haushaltsdaten der staatlichen Zentralverwaltung wider.

Gemäß den ab dem 16. August aktualisierten Tarifen wurde die Gebühr für die Überquerung der Osmangazi-Brücke auf 555 TL, für die Çanakkale-Brücke auf 585 TL, für die Autobahn Istanbul-Ankara auf 187 TL und für die Autobahn Istanbul-Izmir auf 1.370 TL festgelegt.