Falschgeld-Krise bei US-Dollar hält an! Da weder Banken noch Wechselstuben eine Lösung fanden, wittern Betrüger ihre Chance
In den vergangenen Monaten kam es durch das Inverkehrbringen von gefälschten US-Dollar-Scheinen zu einer Krise bei 50- und 100-Dollar-Noten. Banken und Wechselstuben hatten ihre Systeme aktualisiert, um die Annahme dieser Scheine zu verhindern, doch das Problem besteht weiterhin. Hier sind die Details...
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Die Türkei erlebte durch das Inverkehrbringen von gefälschten 50- und 100-Dollar-Scheinen ein großes Problem. Die Fälschungen, die dem Original täuschend ähnlich sind, gelangten durch Geldautomaten in Umlauf und verursachten eine Krise auf dem Markt, da sie auch in Wechselstuben zunächst nicht als solche erkannt wurden.
Geldautomaten und Wechselstuben hatten die Annahme von 50- und 100-Dollar-Scheinen gestoppt, bis das Problem gelöst wäre. Obwohl durch entsprechende Maßnahmen eine Lösung angestrebt wurde, hält die Verunsicherung der Bürger an.
GELDAUTOMATEN AKZEPTIEREN KEINE SCHEINE
Wie die Zeitung Milliyet berichtet, sind 50-Dollar-Scheine im Großen Basar (Kapalıçarşı) zwar mit Mühe zu finden, doch Geldautomaten akzeptieren sie nach wie vor nicht. Wechselstuben haben die Krise derweil zum Anlass genommen, Gebühren zu erheben.
Ein Inhaber einer Wechselstube erklärte: "Einige nutzen diese Krise weiterhin schamlos aus. Bei 100-Dollar-Scheinen wird eine Provision von bis zu 3 Prozent verlangt. Das Geld fließt zudem ins Ausland. Für die Provisionsjäger hat sich eine Gelegenheit ergeben, aber diese Angelegenheit darf sich nicht noch länger hinziehen."