Fatih Altaylı enthüllt die Quelle der Gerüchte um einen Rücktritt von Mehmet Şimşek: 'Politik und Lehrbuch passen nicht zusammen'

Der Journalist Fatih Altaylı hat erklärt, wer die Gerüchte über einen möglichen Rücktritt des Finanzministers Mehmet Şimşek verbreitet hat.

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Der Journalist Fatih Altaylı hat die Quelle der Behauptungen enthüllt, dass Finanzminister Mehmet Şimşek zurücktreten werde. 

Wie Altaylı berichtet, äußerte Präsident Recep Tayyip Erdoğan während einer Kabinettssitzung in den vergangenen Wochen Kritik an Minister Şimşek bezüglich der Wirtschaftsführung.

''POLITIK UND LEHRBUCH PASSEN NICHT IMMER ZUSAMMEN''

Altaylı erklärte, dass die Worte Erdoğans, „Herr Mehmet, Sie führen die Wirtschaft wirklich ganz nach dem Lehrbuch, alle Achtung. Aber Politik und Lehrbuch passen nicht immer zusammen. Sie kennen das Lehrbuch sehr gut, aber wir kennen die Politik. Wie soll das funktionieren?“, von einer Gruppe im Palast durchgestochen wurden und dass dieser Dialog zu den Rücktrittsgerüchten geführt habe.

ERDOĞAN IST MIT YUMAKLI NICHT ZUFRIEDEN

Altaylı gab zudem an, dass Erdoğan mit dem Landwirtschafts- und Forstminister İbrahim Yumaklı unzufrieden sei. Laut Altaylıs Behauptung habe Erdoğan scharf auf Yumaklı reagiert und gesagt: „Sie scheinen von dieser Sache überhaupt keine Ahnung zu haben.“ 

Er fügte hinzu, dass Erdoğan Yumaklı auf Anraten seines Umfelds ernannt habe, eigentlich aber eine andere Person im Sinn gehabt habe.

Altaylı äußerte auch Kritik am journalistischen Hintergrundgeschehen und sagte: „In Ankara schreibt heute niemand mehr so wie früher über die Kulissen. Leider liegt der Journalismus in Ankara im Sterben. Es gibt Leute, die es für Journalismus halten, diejenigen zu beschimpfen, die der Regierung nicht gefallen.“