Fatih Karahan sendet Signal für eine 'Straffung' der Geldpolitik

Der Gouverneur der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan, betonte bei einem Treffen mit Investoren in New York, dass die Geldpolitik weiter gestrafft werde, „falls der Inflationsausblick deutlich von den Zwischenzielen abweichen sollte“.

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Der Gouverneur der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan, ist in New York mit Investoren zusammengetroffen. In einer Präsentation, die auch auf der Website der Bank veröffentlicht wurde, äußerte sich Karahan kritisch zur Geldpolitik. Er betonte, dass der straffe geldpolitische Kurs beibehalten werde, bis Preisstabilität erreicht sei, und erklärte, dass diese Schritte den Desinflationsprozess über die Kanäle Nachfrage, Wechselkurs und Erwartungen unterstützen würden.

„MTP WIRD ZUR DESINFLATION BEITRAGEN“

Karahan erklärte, dass der im Mittelfristigen Programm (MTP) dargelegte makroökonomische Rahmen einen wesentlichen Beitrag zum Desinflationsprozess leisten werde.

VORSICHTIGER ANSATZ BEI ZINSENTSCHEIDUNGEN

Karahan sagte, dass die Schritte bezüglich des Leitzinses unter Berücksichtigung der tatsächlichen Inflationsdaten, des zugrunde liegenden Trends und der Erwartungen festgelegt würden. Er fügte hinzu, dass diese Entscheidungen mit den Zwischenzielen im Einklang stünden und die für die Desinflation erforderliche Straffung gewährleisten würden. Zudem merkte Karahan an, dass Zinsentscheidungen auf sitzungsbezogener und vorsichtiger Basis getroffen würden.

„BEI BEDARF ZUSÄTZLICHE STRAFFUNG“

Karahan betonte ausdrücklich, dass „die Geldpolitik weiter gestrafft werde, falls der Inflationsausblick deutlich von den Zwischenzielen abweichen sollte“. Darüber hinaus äußerte er, dass die Indikatoren für den zugrunde liegenden Inflationstrend darauf hindeuteten, dass der Desinflationsprozess anhalte.

DIENSTLEISTUNGSINFLATION UND RESERVEN

Karahan wies darauf hin, dass aufgrund des Beginns des neuen Schuljahres mit einem Anstieg der monatlichen Dienstleistungsinflation zu rechnen sei, und unterstrich, dass die straffe Geldpolitik gleichzeitig die Reserven stärke.