Fed veröffentlicht Finanzstabilitätsbericht: Inflation, Geldpolitik...

Die US-Notenbank Fed hat die April-Ausgabe ihres Finanzstabilitätsberichts veröffentlicht. Darin wird darauf hingewiesen, dass das Risiko, wonach anhaltender Inflationsdruck zu einer restriktiveren geldpolitischen Haltung als erwartet führen könnte, weiterhin das am häufigsten genannte Risiko bleibt.

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Die US-Notenbank (Fed) hat die April-Ausgabe ihres Finanzstabilitätsberichts veröffentlicht, der Bewertungen zur aktuellen Lage des amerikanischen Finanzsystems enthält.

Im Bericht wurde festgehalten, dass die Auswirkungen der hartnäckigen Inflation und der straffen Geldpolitik weiterhin das von Marktteilnehmern am häufigsten genannte Risiko darstellen.

Es wurde berichtet, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer angibt, ein erneutes Anziehen der Inflation könne dazu führen, dass die Zinssätze länger als erwartet auf einem hohen Niveau bleiben. Im Bericht heißt es dazu: "Das Risiko, dass anhaltender Inflationsdruck zu einer restriktiveren geldpolitischen Haltung als erwartet führt, blieb das am häufigsten genannte Risiko."

AUCH DIE WAHLEN IM NOVEMBER WURDEN ERWÄHNT

Es wurde zudem darauf hingewiesen, dass etwa zwei Drittel der Teilnehmer politische Unsicherheit als Risiko betrachten. Der Bericht lenkt die Aufmerksamkeit auf mehrere Bereiche der Unsicherheit, darunter die Handelspolitik und andere außenpolitische Themen im Zusammenhang mit zunehmenden geopolitischen Spannungen. Zudem wurde die politische Unsicherheit im Hinblick auf die US-Präsidentschaftswahlen im November thematisiert.

Im Bericht der Fed wird betont, dass die Konflikte im Nahen Osten sowie der anhaltende Krieg Russlands in der Ukraine Risiken für die globale Wirtschaftstätigkeit darstellen, einschließlich der Möglichkeit anhaltender Störungen auf den Energie- und Rohstoffmärkten sowie in den globalen Wertschöpfungsketten.

Der Bericht weist darauf hin, dass eine weitere Zunahme geopolitischer Spannungen oder politischer Unsicherheit die wirtschaftliche Aktivität dämpfen könnte, was wiederum die Inflation und die Volatilität an den Finanzmärkten erhöhen könnte.