Finanzminister Mehmet Şimşek äußert sich zur Inflation

Finanzminister Mehmet Şimşek, der im Rahmen der G20- und Weltbank-Treffen in die USA gereist ist, erklärte, dass die Finanzpolitik im Prozess der Inflationsbekämpfung stärker zum Einsatz kommen werde, und sagte: „Das Jahr 2025 wird ein Wendepunkt im Kampf gegen die Inflation sein.“ Auf die Frage zum Mindestlohn gab er eine ausweichende Antwort und äußerte: „Es wäre nicht angemessen, wenn ich dazu einen Kommentar abgeben würde.“

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Finanzminister Mehmet Şimşek ist für die jährlichen ordentlichen Treffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in die USA gereist.

DIE INFLATION IST IMMER NOCH ZU HOCH, UM AKZEPTABEL ZU SEIN

Şimşek betonte, dass das kommende Jahr ein Wendepunkt im Kampf gegen die Inflation sein werde, und erklärte, dass die Finanzpolitik in diesem Prozess stärker zum Einsatz kommen werde:

„Das kommende Jahr wird ein Wendepunkt sein. Die Inflation ist immer noch zu hoch, um akzeptabel zu sein. Daher ist unsere oberste Priorität die Gewährleistung von Preisstabilität.

Wir streben die Wiederherstellung der Haushaltsdisziplin sowie ein nachhaltiges externes Gleichgewicht durch die Verringerung des Leistungsbilanzdefizits an. Auch die Umsetzung struktureller Reformen gehört zu unseren vorrangigen Zielen.“

ES WÄRE NICHT ANGEMESSEN, WENN ICH ZUM MINDESTLOHN EINEN KOMMENTAR ABGEBEN WÜRDE

Auf die Frage zum Mindestlohn gab Şimşek eine ausweichende Antwort: „Der Mindestlohn wird durch Verhandlungen zwischen Gewerkschaften, Arbeitgebern und der Regierung festgelegt; zum jetzigen Zeitpunkt wäre es nicht angemessen, wenn ich dazu einen Kommentar abgeben würde. Ich bin sicher, dass die Gewerkschaften, Arbeitgeber und die Regierung sensibel darauf achten werden, die Wettbewerbsfähigkeit auf einem bestimmten Niveau zu halten. Daher wäre es nicht richtig, den Prozess durch Spekulationen über irgendeine Zahl vorwegzunehmen“, sagte er.