Finanzministerium geht gegen Steuerhinterziehung vor
Auf Anweisung von Minister Şimşek ist das Finanzministerium mit 230 Steuerfahndern in 50 Provinzen gegen Steuerhinterziehung aktiv geworden. Es wurde mitgeteilt, dass Untersuchungen zu gefälschten Rechnungen in Höhe von 17 Milliarden Lira eingeleitet wurden.
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Finanzminister Mehmet Şimşek hat die Anweisung gegeben, in 50 Provinzen Untersuchungen einzuleiten. Das Finanzministerium hat mit 230 Steuerfahndern in 50 Provinzen Ermittlungen zu gefälschten Rechnungen im Wert von 17 Milliarden Lira aufgenommen.
FAHRPLAN FESTGELEGT
Für den Kampf gegen organisierte Steuerhinterziehung wurde ein neuer Fahrplan festgelegt.
Während die Koordination zwischen den beteiligten Institutionen verstärkt wird, wurde ein intensivierter Prüfprozess gestartet. Neben steuerlichen Aspekten werden auch Untersuchungen zur Geldwäsche durchgeführt.
Die Steuerprüfungsbehörde, das Innenministerium, das Justizministerium, die Finanzkriminalitäts-Untersuchungsbehörde (MASAK) und weitere Akteure werden zusammenkommen, um einen gemeinsamen Ansatz zu entwickeln.
Bei der Entwicklung dieses gemeinsamen Ansatzes werden Maßnahmen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sowie anderer Länder bewertet.
In diesem Rahmen wird von Beginn des Prozesses an auf Schutzmaßnahmen wie technische Überwachung, Durchsuchungen und Beschlagnahmungen zurückgegriffen.