Finanzministerium reagiert prompt auf Yeni Şafak!

Das Finanzministerium hat die Öffentlichkeit über die Besteuerung von Devisengeschäften informiert und auf die Behauptungen der Zeitung Yeni Şafak reagiert.

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Das Finanzministerium erklärte in einer Stellungnahme über soziale Medien, dass die Behauptungen der Zeitung Yeni Şafak über "steuerfreie Devisen" auf Missverständnissen beruhten. Das Ministerium betonte, dass Devisengeschäfte steuerpflichtig seien und die Öffentlichkeit korrekt informiert werden müsse.

In der Erklärung des Ministeriums wurde darauf hingewiesen, dass bei Devisenkäufen eine Devisensteuer in Höhe von 0,2 Prozent auf den Transaktionsbetrag erhoben wird. Diese Steuer wird unabhängig davon angewandt, ob es sich um ein gewerbliches Geschäft handelt oder ob ein Gewinn erzielt wurde.

Darüber hinaus wurden die Steuerregelungen für Devisenkäufe und -verkäufe durch gewerbliche Organisationen präzisiert. Das Ministerium erklärte, dass Gewinne aus dem An- und Verkauf von Fremdwährungen gemäß dem progressiven Steuertarif mit bis zu 40 Prozent besteuert werden und die Kontrollen fortgesetzt werden.

WAS HATTE YENİ ŞAFAK BEHAUPTET?

Die Zeitung Yeni Şafak hatte das System der steuerfreien Devisen des Finanzministeriums als Hauptursache für die Wirtschaftskrise bezeichnet. Die Zeitung hatte behauptet, dass trotz der entsprechenden Artikel des Einkommensteuergesetzes keine Steuern auf Devisengewinne von Privatpersonen erhoben würden. Dies habe zu den wirtschaftlichen Problemen der Türkei geführt und die Inflation angeheizt.