Fitch bewertet türkische Banken

Fitch Ratings hat seinen Datenüberwachungsbericht für türkische Banken veröffentlicht und mitgeteilt, dass die Schritte zur Vereinfachung makroprudenzieller Regulierungen die Margen der türkischen Banken im dritten Quartal dieses Jahres gestützt haben.

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Dem aktuellen Datenüberwachungsbericht für türkische Banken der internationalen Ratingagentur Fitch Ratings zufolge, der die letzten drei Monate abdeckt, haben die türkischen Banken ihre Performance im dritten Quartal verbessert. Dies ist auf die Vereinfachung makroprudenzieller Regulierungen sowie auf Faktoren wie steigende Zinssätze und inflationsindexierte Anleiheerträge zurückzuführen, die besser ausfielen als erwartet.

Während die gestiegenen Nettozinserträge die nach wie vor hohen und weiter steigenden Kosten für Lira-Einlagen weitgehend kompensierten, stützten auch Handelsgewinne und Gebühren weiterhin die Performance, wenngleich diese niedriger ausfielen als in den vorangegangenen Perioden.

Im dritten Quartal war aufgrund der gestiegenen Zinssätze eine Verlangsamung des Kreditwachstums zu beobachten.

Angesichts des geldpolitischen Straffungsprozesses, der regulatorischen Beschränkungen für das Kreditwachstum und der hohen Lira-Zinssätze erwartet Fitch Ratings ein begrenztes Wachstum. Dem Bericht zufolge blieb der durchschnittliche Anteil der Fremdwährungs-Großhandelsfinanzierung am Eigenkapital der untersuchten Banken zum Ende des dritten Quartals recht stabil.

Der Datenüberwachungsbericht für türkische Banken von Fitch umfasst 13 Banken, die 83 Prozent der Vermögenswerte des türkischen Bankensektors repräsentieren.