Fitch stuft Israels Kreditwürdigkeit auf negative Beobachtung herab

Die internationale Ratingagentur Fitch Ratings hat Israels Kreditwürdigkeit von "A+" aufgrund geopolitischer Risiken unter negative Beobachtung gestellt.

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In einer Erklärung von Fitch wurde mitgeteilt, dass die geopolitischen Risiken, die aus dem Israel-Palästina-Konflikt resultieren, ausschlaggebend für die Einstufung der langfristigen Kreditwürdigkeit Israels in lokaler und fremder Währung auf negative Beobachtung waren. Es wurde darauf hingewiesen, dass die negative Beobachtung das Risiko widerspiegelt, dass sich der aktuelle Konflikt über einen längeren Zeitraum hinweg zu großflächigen militärischen Auseinandersetzungen mit mehreren Akteuren ausweiten könnte, wobei angedeutet wurde, dass auch andere Organisationen und Länder in der Region in den Konflikt involviert werden könnten.

In der Erklärung wurde betont, dass eine Ausweitung des Konflikts in diesem Ausmaß neben dem Verlust von Menschenleben zu erheblichen zusätzlichen Militärausgaben, der Zerstörung von Infrastruktur sowie zu einer dauerhaften Veränderung des Verbraucher- und Investorenvertrauens führen und somit eine erhebliche Verschlechterung der Kreditkennzahlen Israels verursachen könnte.

Es wurde gewarnt, dass eine signifikante Eskalation des Konflikts, die materielle und langfristige Auswirkungen auf die Wirtschaft und die öffentlichen Finanzen hätte, zu einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Landes führen könnte; gleichzeitig wurde zum Ausdruck gebracht, dass eine Entschärfung des Konflikts auch positive Auswirkungen auf das Länderrating haben könnte.