Forbes mit brisanter Behauptung zu Hafize Gaye Erkan! 'Hat Erdoğan verärgert...'

Forbes bewertete den Rücktritt der Präsidentin der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Hafize Gaye Erkan, und behauptete, dass das Interview, in dem Erkan erklärte, sie sei aufgrund der Mietpreise in Istanbul zu ihrer Mutter gezogen, den AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan verärgert habe.

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Die Präsidentin der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Hafize Gaye Erkan, die aufgrund von Vorwürfen gegen ihre Familie in die Schlagzeilen geraten war, erklärte, dass ein Rufmord gegen ihre Person verübt werde, und bat um ihre Entlassung aus dem Amt.

Erkans Rücktritt fand auch in der Weltpresse ein breites Echo.

Während die ausländische Presse im Allgemeinen darauf hinwies, dass Erkan die erste Frau an der Spitze der türkischen Zentralbank war und die Zinssätze in kurzer Zeit drastisch erhöht hatte, griff das in den USA ansässige Wirtschaftsmagazin Forbes auch einige von Erkans Äußerungen in seinem Bericht auf. 

"WIR SIND BEI MEINER MUTTER EINGEZOGEN"

Gaye Erkan hatte in einem Interview mit dem regierungsnahen Journalisten Ahmet Hakan am 16. Dezember betont, dass die Mieten in Istanbul besonders teuer seien und sie bei ihrer Mutter eingezogen sei, da sie keine Wohnung finden konnte. Sie sagte: "Kann Istanbul teurer sein als Manhattan? Wir konnten in Istanbul keine Wohnung finden. Es ist unglaublich teuer. Wir sind bei meiner Mutter eingezogen und wohnen bei ihr."

BEHAUPTUNG: "HAT ERDOĞAN VERÄRGERT"

Forbes betonte, dass dieses Interview den AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Erdoğan verärgert habe, und schrieb: "Es wurde zudem berichtet, dass sie Präsident Recep Tayyip Erdoğan verärgert habe, als sie in einem Interview sagte, dass sie aufgrund der hohen Inflation und der unbezahlbaren Mieten in Istanbul zu ihrer Familie gezogen sei."

In dem Bericht hieß es, Erdoğan habe Erkan im Juni an die Spitze der Zentralbank berufen, um ein Wirtschaftsmodell zu leiten, das den Bruch mit der Niedrigzinspolitik markieren sollte, welche zu hoher Inflation und dem Abzug ausländischer Investoren geführt hatte.

Der Bericht erwähnte auch Erkans Erklärung, dass sie zurückgetreten sei, um ihre Familie zu schützen, und hob die Botschaft des Finanzministers Mehmet Şimşek hervor, dass das Wirtschaftsprogramm fortgesetzt werde und Erkans Entscheidung persönlicher Natur sei.