G20 akzeptiert Fahrplan des IWF

Die G20 hat den Fahrplan akzeptiert, der in einem gemeinsamen Dokument des Internationalen Währungsfonds (IWF) und des Finanzstabilitätsrats (FSB) vorgeschlagen wurde.

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Die G20, die aus 19 der weltweit größten Volkswirtschaften sowie der Europäischen Union besteht, hat eine wichtige Entscheidung zur Krypto-Regulierung getroffen. Die Organisation hat den Fahrplan akzeptiert, der in einem gemeinsamen Dokument des Internationalen Währungsfonds ( IWF ) und des Finanzstabilitätsrats (FSB) vorgeschlagen wurde.

KRYPTO-ENTSCHEIDUNG DER G20

Die G20 hat heute auf ihrem Treffen in Marrakesch, Marokko, die Erklärung der G20-Finanzminister und Zentralbankgouverneure einstimmig angenommen. Damit wurde auch der Fahrplan zur Krypto-Regulierung verabschiedet.

Die G20-Mitglieder billigten die Politik gegenüber Krypto-Assets aus dem gemeinsamen Bericht von IWF und FSB. In der Erklärung der G20 hieß es: „Wir rufen zu einer schnellen und koordinierten Umsetzung des Fahrplans auf, einschließlich globaler Koordination, Zusammenarbeit und Informationsaustausch sowie der Beseitigung von Datenlücken.“

Im IWF-FSB-Dokument wird anstelle eines Verbots von Kryptowährungen die Schaffung eines umfassenden Aufsichtsmechanismus befürwortet. Zu den hochrangigen Empfehlungen gehören die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Informationsaustausch zwischen den Regulierungsbehörden. Es wurde auf umfassende Governance- und Risikomanagement-Rahmenwerke für Krypto-Unternehmen hingewiesen. Dem Dokument zufolge soll eine erste Überprüfung des Umsetzungsstatus der vorgeschlagenen Maßnahmen bis Ende 2025 erfolgen.

Der IWF hatte im Oktober ein Arbeitspapier zur Bewertung der makrofinanziellen Risiken durch Krypto-Assets veröffentlicht. In dieser Studie wurde den Ländern empfohlen, Indikatoren und Auslöser für potenzielle Risiken im Sektor zu identifizieren.