1500 TL Rechnung für ein Glas Tee! 'Mindestverzehr' in Istanbuler Restaurants
Einige Restaurants in Istanbul haben begonnen, ihren Gästen einen „Mindestverzehr“ aufzuerlegen, ähnlich wie es in manchen Tourismusregionen üblich ist. Dieser Betrag kann teilweise bis zu 1500 TL erreichen. Rechtsexperten bezeichnen diese Praxis als unzulässig und rufen Verbraucher dazu auf, Beschwerde einzureichen.
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Die Praxis des 'Mindestverzehrs', die in den Sommermonaten an einigen privaten Stränden in Tourismuszentren angewandt wird, findet nun auch in Istanbuler Restaurants Einzug. Doch was können Betroffene tun, die mit dieser Praxis konfrontiert werden?
LIMIT FÜR KUNDEN EINGEFÜHRT
Einige Betriebe haben für jeden Gast, der das Lokal betritt, ein Limit festgelegt. Selbst wenn der Kunde nur einen Tee trinkt, wird er gezwungen, den festgelegten Mindestbetrag zu zahlen. Einige Restaurants haben dieses Limit auf 1500 Lira festgesetzt.
PRAXIS DES MINDESTVERZEHRS
Während die Diskussionen über Gedeck- und Servicegebühren auf Rechnungen in Restaurants zuletzt anhielten, haben Betriebe laut einem Bericht von ekonomim nun auch einen 'Mindestverzehr' eingeführt.
Die in beliebten Urlaubsorten praktizierte und häufig kritisierte Bedingung eines 'Mindestverzehrs' für den Zutritt wird nun auch in Istanbul angewandt.
ES GIBT EINE STRAFE
Während von Behörden eine 'Strafe' für Betriebe angedroht wurde, die diese Gebühren verlangen, wird die Praxis mit hohen Beträgen wie 1500 Lira weiterhin fortgesetzt.
Rechtsexperten betonen, dass die Verpflichtung zur Zahlung des geforderten Betrags, selbst wenn nur ein Tee konsumiert wurde, eine 'Unregelmäßigkeit' darstellt.
WARNUNG VON EXPERTEN
Rechtsexperten reagierten auf die Praxis mit der Aussage: „Es gibt so etwas wie einen Mindestverzehr nicht, das ist unzulässig.“ Gegenüber ATV Haber erklärten die Juristen: „Es gibt keine rechtliche Grundlage dafür, vom Kunden eine Gebühr zu verlangen, die nicht auf der Speisekarte steht.
Verbraucher sollten beim Werberat des Handelsministeriums Beschwerde einreichen und die notwendigen Maßnahmen fordern.
Zudem können sie aufgrund der Diskriminierung durch diese Praxis Beschwerde bei der türkischen Institution für Menschenrechte und Gleichstellung einreichen“, lautete der Aufruf.