Ein Novum in der Türkei: Kommission für den Umtausch von US-Dollar
Nachdem gefälschte 50- und 100-Dollar-Banknoten in Umlauf geraten sind, ist der Devisenumtausch in der Türkei zu einem Sicherheitsrisiko geworden. Wechselstuben im Großen Basar (Kapalıçarşı) haben erstmals damit begonnen, von Kunden, die US-Dollar umtauschen möchten, eine „Versicherungskommission“ zu erheben. Aufgrund der Gefahr, dass sich unter den umgetauschten Dollar-Scheinen Falschgeld befinden könnte, sichern sich die Händler mit dieser Gebühr ab.
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Die Händler im Großen Basar haben aufgrund des Risikos durch gefälschte 50- und 100-Dollar-Scheine erstmals eine Versicherungskommission von Personen erhoben, die US-Dollar umtauschen.
Die in der Türkei in Umlauf gebrachten gefälschten 50- und 100-Dollar-Banknoten hatten zu einer allgemeinen Verunsicherung auf den Märkten geführt.
Die meisten Banken und Institutionen hatten den Ankauf von US-Dollar gestoppt, da das Falschgeld die Geldautomaten und Zählmaschinen passierte.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, haben die Wechselstuben im Großen Basar Maßnahmen gegen die gefälschten 50- und 100-Dollar-Scheine ergriffen und beginnen erstmals in der Geschichte, eine Kommission von Kunden zu verlangen, die Devisen umtauschen.
Es wurde mitgeteilt, dass die Wechselstuben zwar ab dieser Woche wieder 50- und 100-Dollar-Scheine annehmen, jedoch einen Abzug von 1,5 bis 3 Dollar von den Kunden vornehmen, die ihre Devisen umtauschen möchten.
Den Personen, die gegen den Kommissionsabzug protestierten, erklärten die Händler im Großen Basar, dass sich unter den umgetauschten Dollar-Scheinen immer noch Falschgeld befinden könne und sie sich mit dieser Methode absicherten. Es wurde zudem bekannt gegeben, dass Banken und Geldautomaten den Ankauf von 50- und 100-Dollar-Scheinen weiterhin nicht wieder aufgenommen haben.