Neue Ära bei Essenskarten! Einschränkungen für Lebensmitteleinkäufe eingeführt
Eine neue Regelung für Essenskarten ist in Kraft getreten, die Lebensmitteleinkäufe auf 158 TL pro Tag und 3.476 TL pro Monat begrenzt. Der Vorsitzende der Verbraucherkonföderation, Aydın Ağaoğlu, kritisierte die Maßnahme mit den Worten: „Die Einschränkung richtet sich nicht gegen Supermarktketten, sondern begrenzt das Budget der Arbeitnehmer für ihre Mahlzeiten.“
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Für Essensgutscheine, eine der wichtigsten Unterstützungsleistungen für Arbeitnehmer neben dem Gehalt, beginnt eine neue Ära. Ab sofort werden Lebensmitteleinkäufe auf ein tägliches Limit von 158 TL begrenzt. Auf Basis von 22 Arbeitstagen pro Monat entspricht dies einer Obergrenze von 3.476 TL.
Mit der Regelung des Finanzministeriums wurden die Maßnahmen zur ausschließlichen Nutzung der Essensgutscheine für Verpflegungszwecke verschärft. Die Summe der mit diesen Karten getätigten Lebensmitteleinkäufe darf nun die festgelegte Obergrenze nicht mehr überschreiten. Der grundlegende Zweck der Anwendung besteht darin, den Steuervorteil, den Arbeitgeber durch Essensgutscheine erhalten, strikt auf Ausgaben für Mahlzeiten zu beschränken.
„DER EINE DENKT AN DEN PROFIT, DER ANDERE AN SEIN ÜBERLEBEN“
Der Vorsitzende der Verbraucherkonföderation, Aydın Ağaoğlu, kritisierte die getroffene Regelung scharf. „Es wurde eine Einschränkung für Essensgutscheine eingeführt. Wie man so schön sagt: Der eine denkt an den Profit, der andere an sein Überleben... Das Finanzministerium hat den Betrag, den Arbeitgeber bei den Essensgutscheinen für ihre Mitarbeiter steuerlich absetzen können, nun gedeckelt“, sagte er.
„WENN DER FINANZBEDARF DES STAATES STEIGT...“
Ağaoğlu betonte, dass der Druck auf kleine und mittlere Unternehmen zunehme, und erklärte: „Wenn der Finanzbedarf des Staates steigt, wird die Lösung wieder einmal auf dem Rücken der kleinen Gewerbetreibenden gesucht. Während Supermarktketten Milliardenumsätze erzielen, wird das Budget für die Mahlzeiten der Verbraucher begrenzt“, so seine Worte.
„WO KANN MAN AUSSER IN EINEM 'KENT LOKANTASI' NOCH FÜR 158 LIRA ESSEN?“
Ağaoğlu wies darauf hin, dass es unter heutigen Bedingungen fast unmöglich geworden sei, für 158 TL eine Mahlzeit zu bekommen, und reagierte mit den Worten: „Um Himmels willen, eine Portion Bohneneintopf kostet mittlerweile 200 bis 300 Lira. Wo kann man für dieses Geld noch essen, außer in einem 'Kent Lokantası'?“
Andererseits können Arbeitgeber denselben Betrag auch als Essenszuschuss in bar auszahlen und in diesem Fall ebenfalls von dem Steuervorteil profitieren.