Neue Ära beim Online-Shopping: Ist das Widerrufsrecht abgeschafft? Stellungnahme des Ministeriums
Das Handelsministerium hat bekannt gegeben, dass die Berichte über eine angebliche Abschaffung des „Widerrufsrechts“ bei Online-Einkäufen nicht der Wahrheit entsprechen und die Änderung auf das Jahr 2026 verschoben wurde.
12punto
Das Handelsministerium hat erklärt, dass die jüngsten Berichte über eine angebliche Abschaffung des „Widerrufsrechts“ bei Online-Einkäufen unbegründet sind.
Das Ministerium betonte, dass die diesbezügliche Regelung auf das Jahr 2026 verschoben wurde.
OFFIZIELLE STELLUNGNAHME DES MINISTERIUMS
In der offiziellen Erklärung des Ministeriums heißt es: „Die Berichte, die von Zeit zu Zeit aufkommen und besagen, dass das Widerrufsrecht für bestimmte Online-Einkäufe abgeschafft wurde, entsprechen nicht der Wahrheit.“
Das Ministerium teilte mit, dass die neue Verordnung, die am 10. August 2024 im Amtsblatt veröffentlicht wurde, die Entscheidung zur Umsetzung der besagten Änderung auf den 1. Januar 2026 verschiebt.
KLAGE GEGEN DIE VERORDNUNG EINGEREICHT
Mahmut Şahin, Vorsitzender des Verbraucherverbandes (Tüketiciler Birliği), erklärte, dass sie Klage gegen die Verordnung eingereicht hätten und das Gericht noch keine Entscheidung getroffen habe. Şahin sagte: „Wir haben vor 1,5 Jahren Klage eingereicht, um diese Verordnung zu stoppen, aber es wurde noch kein Urteil gefällt. Wenn eine Aufhebungsentscheidung getroffen wird, fragen wir uns, wie der in diesem Prozess entstehende Schaden kompensiert werden soll.“
Mit diesen Erklärungen stellte das Handelsministerium klar, dass die Rechte von Online-Käufern bis zum Jahr 2026 geschützt bleiben und Änderungen am Widerrufsrecht erst nach diesem Datum in Kraft treten werden.