Was erwartet Gold im neuen Jahr? Vorsicht vor dem Risiko eines „Gold-Schlags“!
Der Experte für Gold- und Geldmärkte, İslam Memiş, erklärte, dass beim Goldpreis pro Unze ein Ziel von 6.000 Dollar angestrebt werden könnte, wonach es jedoch zu sehr heftigen Verkäufen kommen könne. Memiş bezeichnete das Jahr 2026 als das „Jahr der Manipulation“.
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Die heftigen Bewegungen bei den Goldpreisen an den Märkten haben die Aufmerksamkeit der Anleger erneut auf Manipulationsvorwürfe gelenkt. Der Gold- und Devisenmarktexperte İslam Memiş wies in seinen Einschätzungen darauf hin, dass die jüngsten Schwankungen kein Zufall seien.
Memiş warnte Anleger insbesondere vor kurzfristigen und gehebelten Transaktionen.
„DER EINBRUCH ÜBER NACHT IST KEIN ZUFALL“
Memiş, der argumentiert, dass hinter den plötzlichen Preisrückgängen ein groß angelegter Manipulationsprozess steckt, erinnerte daran, dass man bereits im Januar auf diese Risiken hingewiesen habe. Er erklärte, dass der Goldpreis pro Unze in kurzer Zeit auf 5.600 Dollar gestiegen sei, dann aber unter Berufung auf Nachschussforderungen und Gewinnmitnahmen innerhalb von nur zwei Tagen auf 4.400 Dollar zurückgefallen sei.
Er behauptete, dass große Kapitalgruppen in diesem Prozess Gewinne von etwa 7,5 Billionen Dollar erzielt hätten.
Nach Ansicht des Experten ist es wahrscheinlich, dass es während des gesamten Jahres 2026 jeden Monat zu ähnlichen Schwankungen kommen wird. Aus diesem Grund betonte Memiş, dass der Schutz bestehender Vermögenswerte Vorrang vor kurzfristigen Gewinnerwartungen bei Gold und Silber haben sollte.
Memiş erklärte, dass die Spannungen zwischen den USA und dem Iran, die Entwicklungen im Nahen Osten und globale politische Themen häufig als Begründung herangezogen würden, und argumentierte, dass diese Bewegungen eine systematische Steuerung enthielten.
Das eigentliche Risiko werde entstehen, wenn der Goldpreis pro Unze auf das Niveau von 6.000 Dollar getrieben werde; ab diesem Punkt könnten sehr heftige Verkäufe im Umfang von etwa 2.000 Dollar auf die Tagesordnung kommen. Er sagte, dass Anleger in diesem Prozess nicht in Panik geraten und nicht kurzfristig denken sollten.
„FÜNFSTELLIGE BETRÄGE BEI GRAMM-GOLD WÄREN NICHT ÜBERRASCHEND“
Memiş wies darauf hin, dass der Wechselkurs Dollar/Türkische Lira in der Türkei relativ stabil verlaufe, und erklärte, dass sich die Bewegungen beim Gramm-Gold weitgehend in Abhängigkeit vom Goldpreis pro Unze entwickelten. Er erinnerte daran, dass Gramm-Gold vor Kurzem mit 8.057 TL einen Höchststand erreicht habe und danach auf ein Niveau von 6.668 TL zurückgefallen sei.
Er prognostizierte für die kommende Zeit einen volatilen Verlauf bei Gramm-Gold im Bereich von 7.000 bis 8.000 TL und bei Gold pro Unze im Bereich von 4.800 bis 5.200 Dollar.
Memiş äußerte, dass es im Jahresverlauf keine Überraschung mehr wäre, wenn Gramm-Gold das Niveau von 10.000 TL erreiche, betonte jedoch, dass Anleger dennoch vermeiden sollten, sich in Gold zu verschulden.
Wer keinen unmittelbaren Bargeldbedarf habe, solle Immobilien- und Fahrzeugkäufe besser aufschieben, so Memiş. Er fügte hinzu, dass die Anstiege, die in der ersten Jahreshälfte auftreten könnten, als Gelegenheit für solche Käufe genutzt werden könnten.
Memiş erklärte, dass mögliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kurzfristige Auswirkungen auf die Märkte haben könnten, glaubt jedoch nicht, dass die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten dauerhaft enden werden.
Er argumentierte, dass die Wahrscheinlichkeit für Frieden gering sei, das globale System von Unsicherheit lebe und Manipulationen in diesem Umfeld weiter anhielten.