Gespräche haben begonnen: Neuer Partner für Starbucks in der Türkei

Wie bekannt wurde, führt das US-Unternehmen Apollo Global Management Gespräche über eine Beteiligung an der Starbucks-Franchise im Nahen Osten, die vom kuwaitischen Unternehmen AlShaya betrieben wird.

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Die US-amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Apollo Global Management führt Gespräche über den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an der Starbucks-Franchise für den Nahen Osten, Nordafrika und Zentralasien, die von der kuwaitischen AlShaya Group betrieben wird.

Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber Reuters erklärten, ist der Verkauf eines Minderheitsanteils von etwa 30 Prozent an das US-Unternehmen geplant. Es wird zudem berichtet, dass der saudi-arabische Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) ebenfalls an den Gesprächen beteiligt ist.

Starbucks betreibt im Nahen Osten und in Nordafrika rund 2.000 Verkaufsstellen in 13 Ländern, darunter auch in der Türkei. Wie Reuters bereits früher berichtete, wurde dieser Geschäftsbereich im Jahr 2022, noch vor dem Rückzug des Unternehmens aus Russland, mit einem Wert zwischen 4 und 5 Milliarden US-Dollar bewertet.

NEGATIV VOM ISRAEL-PALÄSTINA-KONFLIKT BEEINFLUSST

Starbucks teilte im Januar mit, dass der Israel-Palästina-Konflikt das Geschäft in der Region beeinträchtigt habe, was dazu führte, dass das Unternehmen die Markterwartungen für die Ergebnisse des ersten Quartals verfehlte.

Nach den Boykottaufrufen erklärte Starbucks im Oktober, dass es sich um eine unpolitische Organisation handele, und wies Gerüchte zurück, wonach das Unternehmen die israelische Regierung oder das Militär unterstütze.

ÜBERNAHME DER BETRIEBSRECHTE WESTLICHER UNTERNEHMEN

Die geplante Partnerschaft wird die Investorenbasis des Privatunternehmens erweitern, das sich seit 1999 im Besitz der Familie Alshaya befindet.

Das 1890 gegründete Unternehmen Alshaya ist einer der größten Einzelhändler der Region und hält die Rechte für den Betrieb beliebter westlicher Marken wie The Cheesecake Factory, Shake Shack und Pottery Barn.

Einige der größten Privatunternehmen im Nahen Osten suchen zunehmend nach Möglichkeiten, externe Investoren durch Börsengänge oder strategische Anteilsverkäufe zu gewinnen.