Getir-Gründer Nazım Salur empört: Sie versuchen, sich unser Unternehmen anzueignen
Nazım Salur, einer der Gründer der Liefer-App Getir, erklärte, dass der Investor Mubadala aus den VAE die Vereinbarung zur Aufteilung von Getir rechtswidrig ignoriere. Er warf dem Staatsfonds vor, sich die Rechte der Gründer aneignen zu wollen.
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Einige der Gründer des Schnelllieferdienstes Getir haben angekündigt, rechtliche Schritte einzuleiten. Sie werfen dem größten Investor des Unternehmens, dem Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi, vor, sich nicht an die getroffenen Vereinbarungen zu halten und zu versuchen, sich ihre Rechte anzueignen.
Getir-Gründer Nazım Salur und weitere Partner hatten im Juni letzten Jahres eine Vereinbarung mit Mubadala getroffen, die eine Aufteilung des Unternehmens in zwei Teile sowie eine Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Dollar vorsah. Dieser Prozess wurde jedoch bis heute nicht abgeschlossen.
'VEREINBARUNG WIRD VERLETZT'
In einer Erklärung auf der Social-Media-Plattform X teilte Nazım Salur mit, dass Mubadala die Vereinbarung verletze und versuche, die Rechte der Gründer zu beschneiden. Er kündigte daraufhin den Beginn eines Rechtsstreits an.
Salur äußerte sich in seiner Erklärung wie folgt:
"Der Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate, Mubadala, ignoriert rechtswidrig die Vereinbarung, die wir zur Aufteilung von Getir getroffen haben, und versucht, sich unsere Rechte anzueignen. Plötzlich werden die Unternehmen, deren Management bei uns verbleiben sollte, neu bewertet. Rechtliche Schritte wurden eingeleitet; weitere ausführliche Erklärungen werden in naher Zukunft folgen."
Staatsfonds der VAE @Mubadala @Getirignoriert rechtswidrig die Vereinbarung, die wir zur Aufteilung getroffen haben, und will sich unsere Rechte aneignen. Plötzlich sind die Unternehmen, deren Management bei uns verbleiben sollte, wertvoll geworden. Wir haben rechtliche Schritte eingeleitet. Wir werden in Zukunft detailliertere Erklärungen abgeben.
— Nazım Salur (@NazimSalur) 15. Januar 2025