Gold auf dem höchsten Stand seit 11 Wochen

Die Goldpreise bewegen sich in der Nähe ihres höchsten Standes seit mehr als 11 Wochen, getrieben von der Sorge, dass sich die Krise im Nahen Osten verschärfen könnte.

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Die Möglichkeit einer Zunahme der Spannungen im Nahen Osten hat die Nachfrage nach sicheren Häfen erhöht. An den Spotmärkten sind die Goldpreise im Vergleich zum Tag vor dem Angriff der Hamas auf Israel um mehr als 6 Prozent gestiegen.

Nachdem der Spot-Goldpreis den Mittwoch mit einem Anstieg von 1,3 Prozent auf dem höchsten Stand seit dem 31. Juli beendet hatte, verzeichnete er am vierten Handelstag der Woche ein Plus von 0,15 Prozent und erreichte ein Niveau von 1.950 US-Dollar.

Dennoch hat die Erholung des Goldpreises von seinem Sieben-Monats-Tief Anfang Oktober bisher noch keine nennenswerten Käufe über börsengehandelte Fonds (ETFs) ausgelöst. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach Gold aus einem anderen Teil des Marktes kommt.

Während US-Präsident Joe Biden seinen Besuch in Tel Aviv abschloss, sind die Auswirkungen der durch die Explosion in einem Krankenhaus im Gazastreifen gestiegenen Spannungen weiterhin spürbar.

Der Konflikt hat bereits Tausende Israelis und Palästinenser das Leben gekostet und zudem die Spannungen in der gesamten Region angeheizt, die für die globale Energieproduktion von entscheidender Bedeutung ist.