Gold liebäugelt nach Inflationsdaten in den USA mit Rekord
Die Inflation in den USA blieb im Januar hinter den Erwartungen zurück. Nach Veröffentlichung der Daten stiegen die Goldpreise auf den globalen und inländischen Märkten stark an.
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Das US-Arbeitsministerium hat die Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) für Januar bekannt gegeben. Demnach stiegen die Verbraucherpreise in den USA im Januar im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent, während die jährliche Inflationsrate bei 2,4 Prozent lag. Die veröffentlichten Zahlen blieben unter den Markterwartungen.
An den Märkten wurde für die monatliche Inflation ein Wert von 0,3 Prozent erwartet. Im Dezember war der VPI auf Monatsbasis um 0,3 Prozent gestiegen. Die auf Jahresbasis gemeldete Rate von 2,4 Prozent stellt den niedrigsten Inflationsstand seit Mai 2025 dar.
Nach den Inflationsdaten begannen die Goldpreise zu steigen. Während der Goldpreis pro Unze wieder die Marke von 5.000 Dollar überschritt, erreichte der Grammpreis für Gold auf dem Inlandsmarkt über 7.000 Lira.
WOHNKOSTEN IM FOKUS
Im Januar stiegen die Wohnkosten monatlich um 0,2 Prozent und waren damit der wichtigste Faktor für den Anstieg des VPI. Der Wohnungsindex verzeichnete auf Jahresbasis einen Anstieg von 3 Prozent.
Während die Lebensmittelpreise monatlich um 0,2 Prozent und jährlich um 2,9 Prozent stiegen, gingen die Energiepreise auf Monatsbasis um 1,5 Prozent und auf Jahresbasis um 0,1 Prozent zurück.
Der Kern-VPI, der Energie- und Lebensmittelpreise ausschließt, stieg im Januar monatlich um 0,3 Prozent und jährlich um 2,5 Prozent. Die Kerninflation sank auf Jahresbasis auf den niedrigsten Stand seit März 2021. Im Dezember lag die Kerninflation monatlich bei 0,2 Prozent und jährlich bei 2,6 Prozent.