Gold-Warnung von Banken

Der Anstieg der Edelmetallpreise hat dazu geführt, dass Banken ihre Prognosen für das Jahresende nach oben korrigiert haben. Commerzbank und UBS haben ihre Erwartungen für Gold und andere Metalle aktualisiert.

12punto

Auf den globalen Märkten führen geopolitische Risiken und wirtschaftliche Indikatoren zu erheblichen Schwankungen bei den Preisen für Edelmetalle. Die Zinspolitik der US-Notenbank (Fed) und die Spannungen im Nahen Osten haben dazu geführt, dass Metalle wie Gold, Silber und Platin an Wert gewonnen haben. Diese Entwicklungen haben die Banken dazu veranlasst, ihre Prognosen für das Jahresende neu zu bewerten.

Der deutsche Bankenriese Commerzbank hat seine Preisprognosen für Edelmetalle zum Jahresende angehoben. Die Bank erhöhte ihre Erwartung für den Silberpreis pro Unze von 41 auf 43 US-Dollar. Zudem hob sie die Prognose für den Goldpreis zum Jahresende 2026 von 3.600 auf 3.800 US-Dollar und die Prognose für den Platinpreis zum Jahresende 2025 von 1.350 auf 1.400 US-Dollar an.

Auch die Schweizer Bank UBS hat ihre Erwartungen für die Goldpreise nach oben revidiert. Unter Hinweis auf Faktoren wie die Zinssenkungen der Fed und die Schwäche des Dollars erhöhte die Bank ihr Goldpreisziel für Ende 2025 um 300 US-Dollar auf 3.800 US-Dollar pro Unze und für Mitte 2026 um 200 US-Dollar auf 3.900 US-Dollar pro Unze. UBS erklärte zudem, dass sie erwarte, dass die Bestände in Gold-Börsenfonds (ETFs) bis Ende 2025 auf etwas über 3.900 Tonnen ansteigen und sich damit früheren Rekordniveaus annähern werden.

Diese Entwicklungen verstärken das Interesse der Anleger an Edelmetallen und festigen die Erwartung, dass an den Märkten neue Rekorde gebrochen werden könnten.