Goldpreis auf Zwei-Wochen-Hoch: Kritische Marke vor Fed-Entscheidung überschritten
Der Spot-Goldpreis stieg auf 4.113,73 US-Dollar pro Unze, während Investoren die Zinssignale der Fed und die Spannungen im Nahen Osten beobachten.
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Gold erreichte am Mittwoch, unterstützt durch technische Käufe, den höchsten Stand seit fast zwei Wochen. Der Fokus der Anleger an den Märkten richtet sich nun auf die Signale zur Zinspfad-Entwicklung, die von der Sitzung der US-Notenbank (Fed) in der kommenden Woche erwartet werden.
Der Spot-Goldpreis stieg um 0,9 Prozent auf 4.113,73 US-Dollar pro Unze. Damit erreichten die Preise den höchsten Stand seit dem 10. Juli. US-Gold-Futures für August legten ebenfalls um 1,1 Prozent auf 4.119,10 US-Dollar zu.
Einer der Faktoren, die die Nachfrage nach sicheren Häfen an den globalen Märkten stützen, sind die Spannungen im Nahen Osten. Nachdem die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen Drohungen ausgesprochen hatten, änderten am Dienstag zwei Öltanker, die saudi-arabisches Rohöl nach Asien transportierten, ihre Route im Roten Meer.
Die Ausweitung der Konflikte in der Region schürt Sorgen um den Seeverkehr an kritischen Energie-Transitpunkten, während die Ölpreise um mehr als 1 Prozent stiegen und auf dem höchsten Stand seit etwa sechs Wochen gehandelt wurden.
An der diplomatischen Front besuchte der iranische Innenminister Eskandar Momeni Pakistan, das eine Vermittlerrolle einnimmt, und bat Islamabad, seine diplomatischen Bemühungen fortzusetzen.
Auch bei anderen Edelmetallen war ein Anstieg zu verzeichnen. Spot-Silber legte um 1,8 Prozent auf 59,82 US-Dollar zu, Platin stieg um 1,6 Prozent auf 1.655,61 US-Dollar und Palladium verzeichnete ein Plus von 1,6 Prozent auf 1.302,25 US-Dollar.