Griechische Inseln sind still: Reservierungsstornierungen nehmen zu

Es wird berichtet, dass die seismische Aktivität in der Ägäis das Leben auf Amorgos und Santorin, zwei beliebten Zielen der Tourismusbranche, negativ beeinflusst.

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Aufgrund der seismischen Aktivität in der Ägäis sind die Straßen auf den griechischen Inseln, die jedes Jahr Millionen von Touristen beherbergen, verstummt; zudem wird berichtet, dass die Buchungen bei Reisebüros zum Erliegen gekommen sind.

Die Unsicherheit aufgrund der aufeinanderfolgenden Erschütterungen, insbesondere auf der in letzter Zeit populär gewordenen Insel Amorgos sowie auf Santorin, einem der meistbesuchten Tourismusgebiete der Welt, nimmt zu und beeinträchtigt auch den Alltag negativ.

Nach Angaben des Griechischen Seismologischen Instituts wurden in den letzten Wochen über 12.000 Erdbeben in der Ägäis registriert, von denen einige eine Stärke von über 5,0 erreichten. Die Beben sind vor allem auf Amorgos und Santorin sowie auf den umliegenden Inseln deutlich zu spüren.

Während Amorgos und Santorin in der Wintersaison ohnehin ruhiger sind, ist es durch die Erschütterungen noch stiller geworden, und ein Teil der Bevölkerung verlässt die Häuser kaum noch.

RESERVIERUNGSSTORNIERUNGEN

Auf Santorin und Amorgos, deren Haupteinnahmequelle der Tourismus ist, machen sich Hotelbesitzer und Betreiber Sorgen um die Sommersaison, auch wenn in den Wintermonaten ohnehin weniger Betrieb herrscht. Die in letzter Zeit auf Santorin zunehmenden Reservierungsstornierungen wirken sich negativ auf die Wirtschaft der Insel aus, während die Behörden an Anreizen und Unterstützungsmaßnahmen arbeiten, damit der Tourismus durch diese Entwicklungen so wenig wie möglich geschädigt wird.

Die griechischen Inseln waren in letzter Zeit besonders bei türkischen Touristen beliebt geworden.

Im vergangenen Jahr reisten 1.153.727 Passagiere mit 8.629 Schiffsverbindungen von den Häfen an der ägäischen Küste der Türkei zu den griechischen Inseln.