Großer Anstieg steht bevor: Versteckte Preiserhöhung bei Stromrechnungen
Mit einer Neuregelung bei den Stromrechnungen im neuen Jahr wird die staatliche Unterstützung für Verbraucher, die die Grenze von 4.000 Kilowattstunden überschreiten, gestrichen. Dies wird als versteckte Preiserhöhung gewertet.
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Ab dem Jahr 2026 wird es eine bedeutende Änderung bei den Stromrechnungen geben. Mahmut Şahin, Vorsitzender des Verbraucherverbandes (Tüketiciler Birliği), erklärte, dass diese Regelung zwar nicht offiziell als Preiserhöhung bezeichnet werde, die Rechnungen jedoch durch den Wegfall des staatlichen Rabatts steigen würden. Şahin betonte: "Wir stehen vor einer Preiserhöhung beim Strom" und fügte hinzu, dass Verbraucher, die die Grenze von 4.000 Kilowattstunden überschreiten, 150 bis 160 Prozent mehr zahlen müssten.
Die Ingenieurskammer für Elektrotechnik (EMO) argumentiert, dass diese Regelung den grundlegenden Strombedarf einer vierköpfigen Familie nicht decke, und prognostiziert, dass 15 Millionen Haushalte und 45 Millionen Menschen davon betroffen sein werden. Die EMO bezeichnete diese Maßnahme als eine verdeckte Preiserhöhung.
Das System, das in der Vergangenheit nur große Industrieanlagen umfasste, wurde 2018 auf Haushalte ausgeweitet. Im Jahr 2025 war mit staatlicher Unterstützung eine Grenze von 5.000 Kilowattstunden festgelegt worden, doch diese Grenze soll 2026 auf 4.000 Kilowattstunden gesenkt werden. Die EMO argumentiert, dass die Energiemarktaufsichtsbehörde (EPDK) nicht im öffentlichen Interesse, sondern zugunsten des Marktes handele, und wartet auf das Ergebnis der Klage, die sie zur Aufhebung dieser Grenze eingereicht hat.