Großer Schock für den Automobilriesen Tofaş durch die Wettbewerbsbehörde!
Die Wettbewerbsbehörde hat die Übernahme von Stellantis durch Tofaş nicht genehmigt. In einer Stellungnahme zu dem Thema hieß es, die „angebotenen Verpflichtungen seien nicht ausreichend“. Tofaş erklärte hingegen, dass die Entscheidung nicht endgültig sei und der Prozess andauere.
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Die Wettbewerbsbehörde hat erklärt, dass die für die Übernahme von Stellantis durch Tofaş angebotenen Verpflichtungen als nicht ausreichend erachtet wurden.
In einer Erklärung der Wettbewerbsbehörde zu diesem Thema hieß es: „Bezüglich der Übernahme der Stellantis Otomotiv Pazarlama A.Ş., die sich im Besitz der Stellantis N.V. (STELLANTIS) befindet, durch die TOFAŞ Türk Otomobil A.Ş., die unter der gemeinsamen Kontrolle von STELLANTIS und der Koç Holding A.Ş. steht, wurde in der Sitzung des Wettbewerbsausschusses vom 23.11.2023 mit der Nummer 23-54/1029-M gemäß Artikel 10 Absatz 1 des Gesetzes Nr. 4054 beschlossen, eine endgültige Untersuchung zu dem Thema durchzuführen. Als Ergebnis der Beratungen in der Sitzung des Wettbewerbsausschusses vom 24.10.2024 mit der Nummer 24-43/1027-M wurde entschieden, dass die von den Antragstellern diesbezüglich angebotenen Verpflichtungen nicht ausreichen, um die Transaktion zu genehmigen.“
Tofaş hatte im vergangenen Juli bekannt gegeben, dass der Vertrag über die Übernahme der Stellantis Otomotiv Pazarlama A.Ş. für 400 Millionen Euro, basierend auf einer am 1. März getroffenen Rahmenvereinbarung, unterzeichnet wurde.
STELLUNGNAHME VON TOFAŞ
In einer an die KAP gerichteten Erklärung von Tofaş hieß es: „Im Rahmen der wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen handelt es sich bei der genannten Entscheidung um eine Zwischenentscheidung. Nach der Zustellung der Entscheidung an unser Unternehmen werden wir nach detaillierten Bewertungen innerhalb der gesetzlichen Frist zusätzliche Erklärungen beim Wettbewerbsausschuss einreichen.“