GSS-Schulden in Höhe von 3,2 Milliarden werden erlassen

Mit der als 11. Justizpaket bekannten Regelung werden unbezahlte Beiträge zur allgemeinen Krankenversicherung (GSS) vor dem 1. Januar 2016 erlassen. Es wird erwartet, dass die Regelung, die etwa 1,5 Millionen Menschen betrifft, noch vor Jahresende verabschiedet wird.

12punto

Mit der Verabschiedung des Gesetzentwurfs, der als 11. Justizpaket bekannt ist, wurde beschlossen, unbezahlte Beiträge zur allgemeinen Krankenversicherung (GSS) vor dem 1. Januar 2016 zu erlassen. Diese Regelung ermöglicht den Verzicht auf geringfügige Schulden, die Bürger aus verschiedenen Gründen nicht begleichen konnten oder vergessen haben. Insgesamt werden Schulden in Höhe von 3,2 Milliarden Lira erlassen und die ausstehenden Zahlungen von etwa 1,5 Millionen Menschen gestrichen.

GESETZESENTWURF AUF DER AGENDA DER TBMM

Das 11. Justizpaket, das in den kommenden Tagen der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) vorgelegt wird, zielt auf Änderungen des türkischen Strafgesetzbuches und verschiedener anderer Gesetze ab. In diesem Rahmen werden auch Regelungen wie der Erlass von GSS-Beitragsschulden enthalten sein.

GUTE NACHRICHTEN FÜR 1,5 MILLIONEN MENSCHEN

Im Rahmen der Regelung wird auf die Einziehung von unbezahlten GSS-Beiträgen aus der Zeit vor dem 1. Januar 2016 sowie auf Nebenansprüche wie Verzugszinsen und Strafen verzichtet. Mit diesem Schritt werden die Schulden von 1 Million 477 Tausend Menschen in Höhe von insgesamt 3,2 Milliarden Lira gelöscht.

REGELUNG WIRD VOR JAHRESENDE VERABSCHIEDET

Es wird sichergestellt, dass geringfügige GSS-Schulden, die Bürger aus verschiedenen Gründen nicht begleichen konnten oder vergessen haben, erlassen werden. Es wird erwartet, dass diese Regelung noch vor Jahresende verabschiedet wird. Darüber hinaus zielt die Regelung darauf ab, die Schuldenlast im Sozialversicherungssystem zu verringern und den Bürgern, die Schwierigkeiten bei der Zahlung haben, eine Erleichterung zu verschaffen.