Händler und Kunden im Konflikt: POS-Geräte-Provisionen treiben Preise in die Höhe
Die auf bis zu 4 Prozent gestiegenen Provisionen für POS-Geräte haben zu Spannungen zwischen Händlern und Kunden geführt. Händler, die sich gezwungen sehen, die gestiegenen Kosten auf die Preise umzulegen, stoßen aufgrund der Preiserhöhungen auf den Unmut der Bürger.
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In der Türkei machen sich die Auswirkungen der Hochzinspolitik weiterhin im Bankensektor bemerkbar. Die Banken haben die Provisionssätze für die von Händlern genutzten POS-Geräte in den letzten Monaten drastisch erhöht. Bei vielen Banken haben diese Sätze ein Niveau von 4 Prozent erreicht. Kleine und mittlere Unternehmen, die unter der Last der Provisionen ächzen, reagieren verärgert.
Händler, die zuvor versuchten, den Provisionen durch die Aufforderung an Kunden zur direkten Zahlung per IBAN zu entgehen, gerieten in eine neue Sackgasse, nachdem das Ministerium für Schatz und Finanzen hohe Geldstrafen für diese Praxis eingeführt hatte. Ohne Alternativen sehen sich die Händler nun gezwungen, die hohen Provisionen auf die Preise umzulegen.
SPANNUNGEN ZWISCHEN HÄNDLERN UND KUNDEN
Gegenüber Show Haber erklärten Händler, dass nicht nur bei POS-Provisionen, sondern sogar bei Zahlungen auf Bankkonten Abzüge vorgenommen werden. Die direkte Einrechnung der Provision in die Produktpreise konfrontiert die Bürger mit höheren Preisschildern. Dies führt sowohl zu Vertrauensproblemen im Handel als auch zu häufigen Auseinandersetzungen zwischen Kunden und Händlern.
Die Händler fordern, dass die Banken von sich aus die Initiative ergreifen und die Provisionssätze senken, ohne auf eine Zinsentscheidung der Zentralbank zu warten. Laut den Händlern, die sagen: „Der Handel muss laufen, die Wirtschaft muss atmen“, bedeutet eine niedrige Provision Unterstützung sowohl für den Markt als auch für die Bürger.