Harte Welle an den Kryptomärkten: Bitcoin an der 60.000-Dollar-Grenze
Bitcoin näherte sich unter dem Einfluss globaler Verkäufe bei Technologieaktien dem niedrigsten Stand seit 16 Monaten und schwankte um die kritische Marke von 60.000 Dollar.
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Der intensive Verkaufsdruck an den globalen Märkten hat auch die Kryptowährungen tief getroffen. Bitcoin fiel am frühen Freitag auf bis zu 60.008,52 Dollar und testete damit den schwächsten Wert der letzten 16 Monate. Nachdem die führende Kryptowährung nur sehr kurz unter dieser kritischen Schwelle blieb, zeigte sie eine Erholung und kletterte mit einem Anstieg von 1,64 Prozent auf 64.153,24 Dollar.
Im Oktober 2024, kurz vor seinem Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen, hatte Donald Trump erklärt, dass er Kryptowährungen unterstützen werde. Seitdem gab es erhebliche Schwankungen am Kryptomarkt, wobei dieser Rückgang von Bitcoin besonders ins Auge fiel.
Auch bei Ethereum waren herbe Verluste zu verzeichnen. Ether fiel während der Handelssitzung am Freitag auf bis zu 1.751,94 Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand der letzten 10 Monate, notierte jedoch zum Ende der Sitzung mit einem Plus von 2,4 Prozent bei 1.891,27 Dollar.
Nach den von CoinGecko zusammengestellten Daten ist der Gesamtwert des globalen Kryptowährungsmarktes seit dem Höchststand von 4,379 Billionen Dollar Anfang Oktober um etwa 2 Billionen Dollar gesunken. Analysen zufolge entfielen allein in den letzten 30 Tagen mehr als 1 Billion Dollar dieses Verlustes.
Bitcoin bereitet sich auf einen schwierigen Wochenabschluss vor und verzeichnete auf Wochenbasis einen Rückgang von etwa 16 Prozent. Seit Jahresbeginn hat sich der gesamte Wertverlust auf 27 Prozent summiert. Bei Ethereum näherte sich der wöchentliche Rückgang 17 Prozent; seit Jahresbeginn stieg diese Rate auf 36 Prozent.