Historische Preiserhöhung bei Diesel: 50-Liter-Tank wird 412 TL teurer!
Branchenquellen zufolge wird für heute Nacht eine Erhöhung des Dieselpreises um 8,24 TL erwartet. Sollte der Anstieg eintreten, verteuert sich eine Tankfüllung von 50 Litern um 412 TL.
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Die Sorgen um das Angebot auf den globalen Ölmärkten, die durch geopolitische Spannungen verschärft wurden, haben zu Erwartungen einer neuen Preiserhöhung bei Kraftstoffen geführt. Nach Informationen aus Branchenkreisen ist für den Liter Diesel eine Preiserhöhung um 8,24 TL vorgesehen.
Es wird erwartet, dass sich der Anstieg in der Nacht vom 3. auf den 4. September in den Zapfsäulenpreisen niederschlägt. Sollte die Erhöhung umgesetzt werden, würde der Anstieg bei Diesel innerhalb einer einzigen Nacht etwa 10 Prozent erreichen.
Der Anstieg des Dieselpreises um 8,24 TL wird sich direkt auf die Tankkosten der Fahrzeughalter auswirken. Der zu zahlende Betrag für einen 50-Liter-Tank wird um 412 TL steigen.
ERWARTETE PREISE NACH DER ERHÖHUNG
Nach der Preiserhöhung wird erwartet, dass der Literpreis für Diesel auf der europäischen Seite Istanbuls auf 89,38 TL und auf der asiatischen Seite Istanbuls auf 89,28 TL steigt. In Ankara wird der Preis voraussichtlich 90,73 TL und in Izmir 90,71 TL erreichen.
| Stadt/Region | Erwarteter Dieselpreis (TL) |
|---|---|
| Istanbul Europäische Seite | 89,38 |
| Istanbul Asiatische Seite | 89,28 |
| Ankara | 90,73 |
| Izmir | 90,71 |
Dieser Tabelle zufolge wird der Literpreis für Diesel in Ankara und Izmir die 90-TL-Marke überschreiten, sollte die Erhöhung in Kraft treten.
Bei der Berechnung der Kraftstoffpreise werden die Verbrauchssteuer (ÖTV) und der Anteil der Energiemarktaufsichtsbehörde (EPDK) zum zollfreien Raffineriepreis addiert; anschließend wird der Raffinerieverkaufspreis ohne Mehrwertsteuer festgelegt. Für den zollfreien Raffineriepreis werden die täglichen CIF-Mittelmeer-Produktpreise auf dem mediterran-italienischen Markt sowie der Dollarkurs beobachtet.
Die jüngste Rückkehr der Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Angriffe der Ukraine auf russische Ölraffinerien werden als Faktoren genannt, die die Sorgen um das globale Ölangebot verstärken.