Im August wurden 30 von 37 Produkten teurer! Der Preissteigerungs-Champion steht fest
Die Preisanstiege bei Agrarprodukten im August belasteten die Geldbeutel der Verbraucher weiterhin. Laut einem Bericht des türkischen Landwirtschaftskammerverbandes (TZOB) wurden 30 von 37 Produkten teurer, wobei der bemerkenswerteste Anstieg bei Karotten zu verzeichnen war.
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Der vom Vorsitzenden des türkischen Landwirtschaftskammerverbandes (TZOB), Şemsi Bayraktar, veröffentlichte Bericht für den Monat August verdeutlicht das Ausmaß der Preissteigerungen bei Agrarprodukten. Dem Bericht zufolge stiegen die Preise für 30 von 37 grundlegenden Agrarprodukten im Einzelhandel. Insbesondere bei Karotten ergab sich eine Preisdifferenz von 335 Prozent: Während der Erzeugerpreis bei 11 TL lag, stieg der Preis im Einzelhandel auf bis zu 47,88 TL.
Den stärksten Preisanstieg, den Verbraucher im August zu spüren bekamen, verzeichneten grüne Bohnen mit 56 Prozent. Im Gegensatz dazu waren Zwiebeln mit einem Rückgang von 9 Prozent das Produkt mit dem stärksten Preisverfall. Diese Situation erhöhte die Kosten für den Warenkorb der Verbraucher.
Bei der Untersuchung der Erzeugerpreise wurde bei 19 von 29 Produkten ein Preisanstieg beobachtet. Grüne Bohnen fielen beim Erzeuger mit einem Anstieg von 152,9 Prozent auf, während Zitronen mit einem Rückgang von 44,6 Prozent das Produkt mit dem stärksten Preisrückgang waren.
Im Bericht wurde darauf hingewiesen, dass Karotten das Produkt mit der größten Preisdifferenz zwischen Erzeuger und Einzelhandel sind. Während Karotten auf dem Feld 11 TL kosteten, wurden sie im Markt für 47,88 TL verkauft. Auf diesen Unterschied folgten Zucchini, Zitronen, Auberginen und Spitzpaprika.
TZOB-Vorsitzender Bayraktar wies zudem auf die steigenden Kosten für die Erzeuger hin. Die Preiserhöhungen bei Harnstoffdünger und DAP-Dünger erschweren die Produktionskraft der Landwirte. Obwohl der Dieselpreis auf monatlicher Basis sank, wurde ein jährlicher Anstieg von 21,8 Prozent verzeichnet.
Bayraktar erläuterte auch die Gründe für die Preisschwankungen. Während Preisrückgänge bei Produkten wie Zwiebeln, Kartoffeln und Petersilie auf Überproduktion und Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage zurückzuführen sind, resultieren die Anstiege bei Produkten wie grünen Bohnen, Gurken und Auberginen aus dem rückläufigen Angebot zum Saisonende.