In aus Israel nach Belgien geliefertem Thymian wurden Pestizidrückstände festgestellt, die 500-mal über dem Normalwert liegen

Das Lebensmittelsicherheitssystem der Europäischen Union hat gemeldet, dass in aus Israel nach Belgien geliefertem Thymian Pestizidrückstände festgestellt wurden, die mehr als 500-mal über dem zulässigen Grenzwert liegen.

12punto

Nach Angaben des Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel (RASFF) der Europäischen Union wurden in Thymian, den Belgien aus Israel importiert hatte und der für den Versand in andere EU-Länder vorgesehen war, hohe Rückstände von 7 verschiedenen Pestizidarten nachgewiesen.

In dem israelischen Thymian wurden 550-mal mehr Chlorfenapyr, 500-mal mehr Chlorthalonil, 330-mal mehr Brompropylat, 230-mal mehr Dinotefuran, 34-mal mehr Imidacloprid, 22-mal mehr Bifenthrin und 21-mal mehr Cyflumetofen festgestellt, als für den Import in die EU zulässig ist.

Insbesondere Chlorfenapyr und Dinotefuran fallen unter die Kategorie der verbotenen Substanzen.

Aufgrund des Risikos wurden die zuständigen EU-Behörden gewarnt, und Belgien hat seine Kontrollen für aus Israel importierte Produkte verschärft.

Die EU hatte das RASFF eingerichtet, um die Sicherheit der importierten Lebensmittel zu gewährleisten. Dieses System dient dem Informationsaustausch über Maßnahmen, die gegen Risiken ergriffen werden, die bei in die EU importierten Lebensmitteln festgestellt wurden.