İnan Mutlu teilt schockierende Tabelle: Studiengebühren in der Türkei überholen Europa

Während die Studiengebühren in Europa im Durchschnitt um 5,2 Prozent gestiegen sind, erreichte dieser Wert in der Türkei 108 Prozent. Der Ökonom İnan Mutlu, der eine Grafik zur Preisentwicklung an Universitäten in der Türkei und Europa veröffentlichte, kommentierte dies als "Ergebnis einer Händlermentalität, die Studierende als Kunden betrachtet".

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Während die Preise für ein Universitätsstudium in europäischen Ländern im Jahresdurchschnitt um 5,2 Prozent stiegen, hat die Türkei in diesem Bereich mit großem Abstand die Spitze erreicht. Laut der Grafik des Ökonomen İnan Mutlu, der Daten von TÜİK und Eurostat auswertete, sind die Studiengebühren in der Türkei allein im letzten Jahr um 108 Prozent gestiegen.

Auf der Liste folgen auf die Türkei die Niederlande mit einem Anstieg von 19,4 Prozent, Estland mit 10,9 Prozent und die Slowakei mit 10 Prozent. In Deutschland blieb diese Rate bei 3,1 Prozent, während Frankreich mit einem Anstieg von 1,5 Prozent auffällt. Island war das einzige Land, in dem die Studiengebühren um 21,1 Prozent sanken.

WUCHERPREISE AN PRIVATUNIVERSITÄTEN

In der Türkei sind die jährlichen Gebühren an Privatuniversitäten geradezu unerschwinglich. Die astronomischen Anmeldegebühren und jährlichen Studienbeiträge, die von den Studierenden verlangt werden, machen das Recht auf Bildung für viele zu einem Luxusgut. Viele Studierende sehen sich daher gezwungen, ihr Studium abzubrechen oder ins Ausland abzuwandern.

"STUDIERENDE WERDEN ALS KUNDEN BETRACHTET"

Der Ökonom İnan Mutlu, der die Daten veröffentlichte, schrieb in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account:

"Während die Studiengebühren in Europa im letzten Jahr um 5,2 Prozent stiegen, sind sie in der Türkei um 108 Prozent gestiegen. Das Ergebnis einer Händlermentalität, die Studierende als Kunden betrachtet..."