Inflation in Deutschland auf dem niedrigsten Stand seit 3 Jahren!

Das Statistische Bundesamt hat die Daten zu den Preissteigerungen im September veröffentlicht. Demnach ist die jährliche Inflationsrate im Land von 1,9 auf 1,6 Prozent gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit Januar 2021 erreicht.

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Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die endgültigen Daten zu den Preissteigerungen im September bekannt gegeben.

Die jährliche Inflationsrate in Deutschland, die im August bei 1,9 Prozent lag, ist im September auf 1,6 Prozent gesunken. Damit erreichte die jährliche Inflation den niedrigsten Stand seit Januar 2021 und bestätigte die am 20. September veröffentlichten vorläufigen Daten.

 

LEBENSMITTELPREISE GESTIEGEN, ENERGIEPREISE GEFALLEN

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für die EU stieg im September gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und auf Jahresbasis um 1,8 Prozent.

In Deutschland, wo Energie und Lebensmittel seit Monaten die wichtigsten "Preistreiber" sind, stiegen die Lebensmittelpreise im September auf Jahresbasis um 1,6 Prozent, während die Energiepreise um 7,6 Prozent fielen.

Die jährliche Inflationsrate ohne Energiepreise wurde für September auf 2,5 Prozent berechnet.

Die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, Ruth Brand, kommentierte die Daten wie folgt: "Insbesondere der erneute Rückgang der Energiepreise hat die Inflationsrate im September 2024 stärker gedrückt als in den Vormonaten. Demgegenüber wirkt der weiterhin überdurchschnittliche Anstieg der Dienstleistungspreise inflationär."

Die Bundesregierung hat in ihrem am 9. September veröffentlichten Wachstumsbericht ihre Inflationsprognosen um 0,2 Prozentpunkte gesenkt und prognostiziert, dass die Inflation, die im vergangenen Jahr bei 5,9 Prozent lag, in diesem Jahr auf 2,2 Prozent und 2025 auf 2 Prozent sinken wird. Für 2026 wird eine Inflationsrate von 1,6 Prozent erwartet.