Inflationsprognose für Ende 2024 liegt bei 40,9 Prozent

Die Präsidentin der Zentralbank, Hafize Gaye Erkan, gab in ihrer Präsentation zum Inflationsbericht bekannt, dass die Inflationsprognose für Ende 2024 auf 40,9 Prozent angehoben wurde.

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Die Präsidentin der Zentralbank, Hafize Gaye Erkan, stellt auf einer Pressekonferenz den Inflationsbericht vor. Die wichtigsten Punkte aus Erkans Ausführungen lauten wie folgt:

Wir kämpfen entschlossen gegen die Inflation. Durch die kumulativen Auswirkungen unserer geldpolitischen Straffungsmaßnahmen werden wir den zugrunde liegenden Inflationstrend weiter abschwächen und sind entschlossen, die Disinflation im Jahr 2024 zu etablieren. Wir streben an, dass der Disinflationsprozess in der zweiten Jahreshälfte 2024 beginnt.

Infolge steigender US-Anleiherenditen und der Wahrnehmung geopolitischer Risiken ist in den letzten Monaten ein Portfolioabfluss aus den Schwellenländern zu beobachten. Diese Abflüsse stellen ein Risiko für den Inflationsausblick dar.

Als Folge der langjährigen hohen Inflation wirken sich auch die Mieten auf die Starrheit in der Dienstleistungsgruppe aus. Der Mietanstieg hält auf hohem Niveau an. Wir erhalten Signale für eine Verlangsamung der Preisanstiege bei Mietwohnungsanzeigen in den Großstädten. Die Auswirkungen auf die Inflation werden Zeit in Anspruch nehmen.

Die Verschlechterung der Inflationserwartungen hat sich von Monat zu Monat verlangsamt. Unsere Inflationsprognose für Ende 2024 liegt bei 40,9 Prozent.

Die Privatkredite haben sich deutlich verlangsamt. Die Ausgaben mit Kreditkarten bleiben zwar hoch, bewegen sich jedoch auf einen moderateren Pfad zu.