Instabilität an der Spitze der Zentralbank! Die durchschnittliche Amtszeit der letzten 4 Präsidenten...

Hakan Kara, ehemaliger Chefökonom der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), teilte über seinen Social-Media-Account den Verlauf der Amtszeiten der Zentralbankpräsidenten.

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Die Präsidentin der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Hafize Gaye Erkan, hat gestern Abend (2. Februar) um ihre Entlassung aus dem Amt gebeten und ist zurückgetreten. Anstelle von Erkan wurde Fatih Karahan zum Präsidenten der Zentralbank ernannt.

Während die Zentralbank und ihre Präsidenten während der 22-jährigen AKP-Regierung immer wieder Gegenstand von Diskussionen waren, kam nun ein bemerkenswertes Detail ans Licht.

Die Türkei ging im Jahr 2017 zu dem System über, das die Regierung als „Präsidialregierungssystem“ bezeichnet. Mit diesem System begann eine negative Entwicklung in der Wirtschaft, und es kam häufig zu Veränderungen in der Wirtschaftsführung.

Die Veränderungen im Ministerium für Schatz und Finanzen wirkten sich auch auf die Zentralbank aus. Die fehlerhaften politischen Entscheidungen der Regierung und die ständigen Wechsel in der Wirtschaftsführung beeinflussten den Kurs negativ.

Insbesondere seit 2018 ist die Verweildauer der Zentralbankpräsidenten im Amt stetig gesunken. Die durchschnittliche Amtszeit der letzten 4 Präsidenten betrug lediglich 9,5 Monate.

Der ehemalige Chefökonom der TCMB, Hakan Kara, teilte auf seinem Social-Media-Account eine Grafik, die er zur Dauer der Amtszeiten der TCMB-Präsidenten erstellt hatte.

Kara fügte seinem Beitrag auf X (Twitter) die Anmerkung hinzu: „Der Verlauf der Amtszeiten der Zentralbankpräsidenten ist eine Zusammenfassung der institutionellen Entwicklungsgeschichte unseres Landes.“