Interessanter Kommentar aus dem Regierungslager vor dem Mindestlohn-Treffen: 'Extreme sind schädlich'

Der lang erwartete Tag für die Mindestlohnerhöhung für das Jahr 2026 ist gekommen. Vor dem Treffen, das heute um 14.00 Uhr stattfindet, gab es wichtige Erklärungen von Präsident Erdoğan und Regierungsvertretern. Türk-İş äußerte unterdessen Einwände gegen die Struktur der Kommission.

12punto

Millionen von Arbeitnehmern richten ihren Blick auf das erste Treffen zur Mindestlohnerhöhung für 2026. Das Treffen, das heute um 14.00 Uhr beginnt, wird ein wichtiger Wendepunkt bei der Erhöhung des Mindestlohns sein. Die Erklärungen aus Regierungskreisen und die Haltung der Arbeitgeber könnten den Verlauf dieses Treffens beeinflussen.

AUFRUF VON PRÄSIDENT ERDOĞAN AN DIE ARBEITGEBER

Präsident Recep Tayyip Erdoğan richtete vor dem Treffen einen wichtigen Appell an die Arbeitgeber und sagte: "Leisten Sie Ihren Beitrag". Erdoğan forderte die Arbeitgeber auf, zum Prozess der Mindestlohnfestlegung beizutragen. Diese Erklärung unterstrich, dass der Mindestlohn nicht nur von der Regierung, sondern unter gemeinsamer Beteiligung aller Akteure festgelegt werden sollte.

"DAS GLEICHGEWICHT ZU FINDEN IST WICHTIG"

Vizepräsident Cevdet Yılmaz äußerte sich ebenfalls zur Mindestlohnerhöhung. Yılmaz betonte, dass übermäßige Erhöhungen schaden könnten, und sagte: "Es ist wichtig, einen Gleichgewichtspunkt zu finden. Extreme sind immer schädlich; wichtig ist es, das Gleichgewicht, also die Mitte, zu finden."